LUXEMBURG
LJ

6. Auflage des „Eat It“-Festivals zog übers Wochenende einige Tausend Besucher an

Der Geruch von Curry, Burgern und süßen Speisen lag in der Luft, während sich der Innenhof der „Rotondes“ immer weiter mit Menschen füllte. Das „Street Food“ Festival „Eat It“ fand am Wochenende bereits zum sechsten Mal statt und scheint auch dieses Jahr wieder ein großer Erfolg gewesen zu sein. Bereits am Samstag gab es einen großen Andrang, mehrere Hundert Besucher fanden den Weg in das Kulturzentrum am Hauptbahnhof. Am gestrigen Sonntag war es nicht anders, denn das Wetter spielte an beiden Tagen zum Großteil mit. Nur kurze und leichte Regenschauer gab es ab und zu, ansonsten auch viel Sonne. Und wenn man bedenkt, dass bei der fünften Auflage im November 2017 rund 4.500 Personen das Festival besuchten und es damals kalt und nass war, sollten es am Wochenende doch einige hundert Besucher mehr gewesen sein.

Angebot auch für Vegetarier und Veganer

Insgesamt 20 Food Trucks und Stände boten eine breite Auswahl an Gerichten. „Dieses Jahr haben wir einen Schwerpunkt auf vegetarisches und veganes Essen gelegt“, erklärt Tom Karier, Organisator des Festivals. So gab es allein drei Food Trucks die rein vegetarisches oder veganes Essen auf ihrer Karte hatten. „Aber auch alle anderen Food Trucks und Stände boten neben ihren Fisch- und Fleischgerichten vegetarische oder vegane Alternativen“, ergänzt Karier. Die Bandbreite war groß: Angefangen bei Burgern und indischem sowie Thai-Essen, über luxemburgische Spezialitäten wie „Feierstengszalot“ und Strudel oder Eiscreme, bis hin zu Meeresfrüchten. Dabei würden laut Karier aber auch viele der Food Trucks und Stände, wie etwa „Guddelicious“ oder „Delice Vegetal“, versuchen regionale sowie Bio-Produkte zu verarbeiten. Aber auch fantasievolles sowie ungewöhnliches Essen zu servieren, sei bei vielen ein wichtiger Teil ihres Konzepts. Ein Beispiel ist da etwa „Chicano“ mit sehr ausgefallenen Kreationen.

„Ich bin jetzt das erste Mal hier und bin positiv überrascht. Es ist eine sehr familiäre Atmosphäre und es ist auch alles gut organisiert“ meint Nicolas, der mit Freunden das Festival besuchte. Ganz begeistert an einem der veganen Stände ist Natalie: „Ich habe noch nie einen so guten veganen Burger gegessen“. Neben Essen gab es an einigen Ständen auch Getränke. Trotzdem war der Hof der „Rotondes“ nicht zu voll. Es gibt genügend Sitzgelegenheiten und auch einige gemütliche Ecken, wie eine Sitzlandschaft aus Paletten. „Die Zahl von 20 Ständen hat sich aufgrund der Infrastruktur eingependelt. So wirkt es nicht zu voll und der Charme des Festivals bleibt erhalten“, erklärt der Organisator.

Neuer Look zum kleinen Preis

Zwar wird das „Eat It“-Festival alleine von den „Rotondes“ organisiert. Gestern fand aber parallel auch der „Vide Dressing de Printemps“ statt. Dieser ist das Resultat der Zusammenarbeit des Kulturzentrums mit dem „Le club des cintres“. In der Galerie sowie in der „Plateforme“ der „Rotondes I“ fand man an insgesamt 49 Ständen Second Hand-Kleidung, Schuhe und Accessoires.

Somit konnte man sich dort einen neuen Look zum kleinen Preis zusammenstellen. Abgerundet wurde das Shoppingerlebnis mit einem DJ-Set.