LUXEMBURG
JACQUELINE KIMMER

Arbeiten am Pfaffenthaler Panorama-Lift am 29. August sowie vom 12. bis zum 16. September

Seit kurzem haben die Pfaffenthaler ihre direkte Verbindung mit der Oberstadt: Nach langem hin und her wurde der Pfaffenthaler Panorama-Lift am vergangenen 22. Juli endlich seiner Bestimmung übergeben. Am kommenden Montag, dem 29. August sowie in der Zeit vom 12. bis zum 16. September werden nun Anpassungsarbeiten am Pfaffenthaler Lift vorgenommen, wie aus einer Mitteilung der Stadt Luxemburg hervorgeht. Betroffen von diesen Adaptierungs-Arbeiten, die für das einwandfreie Funktionieren des Lifts unumgänglich sind, sind unter anderem die Abdichtung der Aufzugskabine, die Entlüftung und die Klimatisierung des Maschinenraums.

Um einen reibungslosen Ablauf dieser Arbeiten zu gewährleisten, wird der Pfaffenthaler Lift am kommenden Montag von 9.30 bis 11.30 und von 14.00 bis 16.00 sowie vom 12. bis zum 16. September außer Dienst gestellt. Ab dem 17. September wird der Aufzug wieder die direkte Verbindung der Vorstadt Pfaffenthal mit der Oberstadt sicherstellen.

Ein Blick zurück

2009 wurden die Bauarbeiten des Pfaffenthal-Aufzugs in Angriff genommen, im Herbst 2011 sollte er eigentlich fertiggestellt sein. Doch, wie so oft, kam auch in diesem Fall alles anders als geplant. Gleich zu Beginn der Bauarbeiten stieß man in Pfaffenthal auf Probleme, mit denen man nicht gerechnet hatte: Die unterschiedlichen Stein- und Sandflächen waren instabil und so musste die Stabilisierungsfläche von 200 bis 600 Quadratmeter ausgedehnt werden, was auch die lange Arbeitsdauer erklären dürfte. Der erste Bauunternehmer des Aufzugs musste Konkurs anmelden und so lief auf der Baustelle zwischen August 2011 und Oktober 2012 rein gar nichts.

Im Anschluss an den Kollektivurlaub von 2014 wurde mit dem Bau des Aufzugturmes begonnen. Als der Turm fertiggestellt war, wurde im August vergangenen Jahres die Fußgängerbrücke, die in der Fabrik vorgefertigt und in Stücken geliefert wurde, installiert.

Der Lift, der über eine Tragkraft von fünf Tonnen verfügt, bietet zehn Personen und fünf Radfahrern mit ihren Fahrrädern Platz.
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