Fast hätten wir sie übersehen, aber schließlich haben wir sie schließlich doch noch gesehen: Die erzbistumszeitungsliche Schlagzeile zum Abschluss der diesjährigen Muttergottesoktave, derzufolge „um die 65.000 Menschen“ bei der Schlussprozession dabei gewesen sein sollen, aber wahrscheinlich hat der kirchliche Hauptaktionär von Saint-Paul die diensthabenden „Wort“-Redaktion dazu verdonnert, der schlussprozessionslichen Teilnehmerschaft einfach drei Nullen hinzuzufügen.

Ganz andere Probleme hat derweil Meisterbloggerin und Orthographie-Desperada Erna Hennicot, die davon ausgeht, dass das Referendum wohl ausgeht „wie das Hornberger Schiessen: wenn alles Pulver verschossen ist, bleibt nur noch Rauch…“

Noch einmal andere Probleme hat indes DP-Chef Xavier, der am Freitag getraut wird, wegen seinem nervigen Premierjob aber nicht mal Zeit hat, zu honeymoonieren. Stattdessen muss Bettel beruflich nach Kasachstan düsen - anscheinend auf Einladung von Präsident Nasarbajew. Der ist zwar kein lupenreiner Demokrat, aber dafür schätzungsweise sieben Milliarden Dollar schwer; ein klitzekleines Hochzeitspräsent dürfte bei so viel Zaster sicherlich herausspringen. Dem Premierchef an dieser Stelle jedenfalls alles Gute zur Verehelichung...

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