LUXEMBURG
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Großherzog Jean als Überraschungsgast bei der „Journée Nationale de l’Arbre“ in Herborn

Mit dem Überraschungsbesuch von Großherzog Jean, in dessen Augen dieser Tag von enormer Bedeutung ist, ging am Samstag die „Journée Nationale de l’Arbre“ in Herborn über die Bühne. Der diesjährige Tag stand unter dem Motto: „Planzt Hecken a Beem fir méi Biodiversitéit“.

Bevor Umweltministerin Carole Dieschbourg nach Marrakesch reiste, um Luxemburg beim COP22-Treffen zu vertreten, griff sie Herborn zum Spaten, um bei dem anzupflanzen einer neuen Baumallee entlang eines Feldweges mitzuhelfen. Eine Aktion, die Großherzog Jean als Schirmherr des „Nationalen Dag vum Bam“ seiner 95 Jahre zum Trotz auf keinen Fall verpassen wollte.

Der luxemburgische Wald

Der Wald in Luxemburg, das sind 90.000 Hektar oder 35 Prozent der Landesfläche. Der einheimische Baumbestand besteht hauptsächlich aus Buchen und Eichen. Das laufende Jahr sollte demnach für die ein- heimischen Bäume kein leichtes sein. Besonders für die Buchen war der Sommer zu trocken. Gelitten haben vor allem alte Bäume, die am Ende des 18. Jahrhunderts angepflanzt wurden. Deshalb ist es wichtig, den Baumbestand ständig zu erneuern.