LUXEMBURG
LJ

Fackelmarsch, Ausstellungen, Konferenz, Broschüren: Wie Luxemburg den Welttag der Menschenrechte beging

Der internationale Tag der Menschenrechte wird weltweit durch unterschiedliche Veranstaltungen begangen. Ein Highlight in Luxemburg ist stets der Fackelmarsch der Menschenrechtsorganisation Amnesty. Er startete gestern Abend vom „Place d’Armes“ aus und führte durch die Oberstadt. Das Event endete im Konrad Café, wo die Teilnehmer bei einem Konzert und einem Umtrunk Briefe der Unterstützung für verfolgte Menschenrechtsaktivisten schrieben.

Dieser Marsch war gleichzeitig der Abschluss der dritten Ausgabe des „Festivals der Menschenrechte“ von Amnesty International Luxemburg.

Der Start war am 29. November mit der Vernissage der Ausstellung „Visages du courage“ auf dem „Place de la Résistance“ in Esch-Alzette, die in Zusammenarbeit mit dem Resistenzmuseum zustande kam. Die Fotoausstellung zeigt die Schicksale von Frauen, die wegen ihres Einsatzes für Menschenrechte verfolgt werden. Auf dem Platz sind aber auch die Arbeiten zum Thema Menschenrechte von fünf Klassen der Escher Brillschule zu sehen.

Ebenfalls in die Minettemetropole hatte gestern Abend die Beratende Menschenrechtskommission, die schweizerische Botschaft und das Escher Theater zu einem Abend der Menschenrechte geladen. Im Beisein des großherzoglichen Paares stand zunächst eine Tanzperformance von Sandy Flinto und Pierrick Grobéty auf dem Programm, gefolgt von einer Diskussionsrunde über die Aufnahme von Flüchtlingen und die Menschenrechte.

Pünktlich zum Welttag der Menschenrechte hat gestern das Bildungs-, Kinder- und Jugendministerium eine Broschüre zu 70 Jahren Menschenrechtserklärung in fünf Sprachen herausgebracht. Sie wird an sämtliche Sekundarschüler verteilt. Anfang 2019 soll eine für die Grundschüler ausgearbeitete Version erscheinen. 

Die Broschüre gibt es hier: tinyurl.com/MRbrochureMEN