CLAUDE KARGER

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Das „T“ hebt vor „Space Mining“-Begeisterung nun völlig ab. „Der Wirtschaftsminister schaltet auf Lichtgeschwindigkeit“, hieß es dort gestern über einer Fotomontage von „Beam me up, Etienne!“ in Astronautenkluft. Dabei ist der Mann doch nicht schwindelfrei, wie er immer erzählt. Ganz „terre à terre“ ist indes sein Genosse „député-maire“ aus Wiltz, der im „Land“ „dem Umweltminister“ Carole D. vorwirft, erst Bauprojekte zu genehmigen und dann bei Verdacht auf Bedrohung der Artenvielfalt wieder auf Eis legt. „Es ist wohl richtig, dass Biotope jederzeit und überall entstehen können und Fledermäuse den Aushang der Gemeinde nicht immer lesen. Aber auch Projektträger brauchen Planungssicherheit. Wenn diese nicht über Gesetze und eine im Vorfeld festgelegte Raumplanung garantiert werden kann, ist die Landesplanung für die Katz‘!“, moniert der Mann. Wer übrigens schon eine bebrillte „Flantermaus“ am Aushang gesehen hat, sollte es umgehend melden. Dann müsste etwa das „Hamburger Wochenblatt“ seinen rezente Tourismus-Reportage um eine Sensation ergänzen. Da staunt eine Autorin etwa über den „mit den Armen schlenkernden und auf und ab gehenden Uniformierten samt Gewehr“ vor dem „Palais“: „bei aller Digitalisierung, so etwas total Veraltetes bleibt wohl ewig bestehen“. Fest steht: Roboterwachen haben so was von Null Charme.