CLAUDE KARGER

Superminister Fränz Bausch hat mega viel vor: „Mon objectif c‘est que la Chambre des Députés vote les grands projets d‘infrastructures dans la première année et demie de mon mandat“, verriet er dem „Le Jeudi“. Spätestens vor dem Sommer 2015 soll alles durch sein - die neue Bettemburg-Eisenbahn, das Starenkästennetz, die Drahteselstrecken, die Reform der technischen Autokontrolle. Letztere ist übrigens bitter nötig: „Douze heures d‘attente au contrôle technique“, titelte gestern der „Quotidien“ fett. Gas geben, heißt also das Motto des grünen Ministers, der übrigens auch die Geschichte der an der Kontrollstation in Esch (ohne Rendez-vous) einen Tag lang gestrandeten Pkw-Besitzer aufklären will: „C‘est mon but de faire le forcing dès le début, parce qu‘après ça, je peux travailler „tranquillement“ à la mise en oeuvre“. Na, hoffentlich bleibt die Batterie voll. Wie das geht, scheint der sportliche Sozialminister bestens zu wissen. Meint jedenfalls das „Wort“, das sich in „Schniggis“ Büro rumtrieb. „Fast schon an Feng Shui erinnert der Arbeitsplatz“, so die Bildbeschrifterin, „zwischen dem Schreibtischstuhl am einen und dem Besprechungssofa am anderen Büroende kann die Lebensenergie Chi quasi barrierefrei fließen“. Aber Achtung: Chi kann auch heiße Luft bedeuten. Aber die kann sich diese Regierung ja nun überhaupt nicht leisten.