LUXEMBURG
CHRISTIAN SPIELMANN

„Festival International du Film Francophone“ von Namur geht am Freitag in die 32. Runde

Ab Freitag, den 29 September, dreht sich acht Tage lang alles in der Hauptstadt der Wallonie, Namur, um das französischsprachige Kino. Das 32. „Festival International du Film Francophone“ (FIFF) eröffnet mit dem Film „Jeune Femme“ von Léonor Seraille, der in Cannes die „Caméra d’Or“ gewann, den Preis des besten Debütfilms. Das Filmfest endet am 6. Oktober mit der Preisverleihung und dem Spielfilm „Diane a les épaules“ von Fabien Gorgeart. Seit langen Jahren findet das Festival erstmals ohne luxemburgische Beteiligung statt.

Wettbewerbe und Jurys

Im Hauptwettbewerb des Spielfilms sind zwölf Filme programmiert, von denen auf den ersten Blick „12 Jours“ von Raymond Depardon, „Carré 35“ von Éric Caravaca, „Chien“ von Samuel Benchetrit und „Laissez bronzer les cadavres“ von Hélène Cattet und Bruno Forzani hervorstechen. Präsident der offiziellen Jury ist Regisseur Martin Provost, der von den Schauspielerinnen Loubna Abidar und Christa Théret, den Schauspielern Issaka Sawadogo, Marc Zinga und Benjamin Siksou sowie der Regisseurin Anne Emond assistiert wird. Die Jury des Kurzfilm-Wettbewerbs wird vom Duo Adil El Arbi und Bilall Fallah präsidiert. Die Jury Emile Cantillon wird den besten Erstlingsfilm wählen, und die Jury Jeune ihren Lieblingsfilm, wie ebenfalls die Jury Cinevox, die Filmkritikerjury und das Publikum.

Neben dem Wettbewerb werden eine Reihe Filme in Erstaufführung gezeigt, wie unter anderem „Numéro Une“ von Tonie Marshall, „Jalouse“ von Stéphane und David Foenkinos oder „Espèces Menacées“ von Gilles Bourdos.

Coup de Coeur

Wie jedes Jahr hat sich die Festivalleitung einen „Coup de Coeur“ herausgesucht. Am Samstag, den 30. September präsentiert sich der französische Schauspieler Nicolas Duvauchelle dem Publikum ab 14.00 im Theater. Seine Karriere begann mit „Le Petit voleur“ (199) von Erick Zonca. Komischerweise ist sein letzter Film „Un beau soleil intérieur“ von Claire Denis nicht in Namur zu sehen, aber bei uns im „Utopia“. Wie jedes Jahr werden viele bekannte und weniger bekannte Schauspieler und Schauspielerinnen das Festival besuchen, zum Beispiel Vanessa Paradis und Sara Forestier. Das Kino „Eldorado“ schloss letztes Jahr, und so wird dieses Jahr das Theater als Kino herhalten müssen.

Alle weiteren Informationen findet man unter www.fiff.be