LUXEMBURG
PATRICK VERSALL

Claudio Sorgo hat seinen zweiten Manga veröffentlicht

Im Internet hat der junge luxemburgische Mangaautor Claudio Sorgo nach einem Verlag gesucht, um seinen zweiten Manga zu veröffentlichen. „Tredition“ aus Hamburg gefiel das 80-seitige Buch des Eschers und entschied sich, „Roi de la félicité“ zu veröffentlichen. Der erste Band einer Trilogie: Sorgo möchte in den kommenden Monaten einen zweiten Band rausbringen, später dann den Dritten und Letzten. Einige große Verlage hatten kein Interesse an den Texten und Zeichnungen des jungen Luxemburgers, der in der Hauptstadt bei einer Fondsgesellschaft arbeitet. Sorgo hat bereits sehr früh Mangas gelesen, heute verdient er Geld mit seinen Mangas. Er habe ein gewisses Niveau erreicht, erzählt der Autodidakt im Interview.

Sein erstes Buch hat ebenfalls ein deutscher Verlag herausgebracht, zufrieden war der Autor jedoch nicht, da der Verlag wenig Werbung für das Produkt machte. Sorgo gibt sich allerdings auch selbstkritisch und erklärt, dass er das Buch zu schnell geschrieben und gezeichnet habe.

„Ich habe mir mehr Zeit gelassen beim zweiten Buch“, erzählt er und fügt hinzu, dass „Tredition“ nicht nur eine sehr gute Marketingarbeit liefern würde, sondern auch eine erstklassige Autorenbetreuung. Die Bücher stellt der Verlag auf seiner
Facebookseite vor und kümmert sich um die Pressemitteilungen

Verne als Inspiration

Der Luxemburger gibt auch eine Erklärung, wieso er seine auf Französisch geschriebenen Bücher in Deutschland publiziert. Mangas würden sich in Deutschland besser verkaufen als in Frankreich, da man sich dort nach wie vor eher für BDs interessiere, betont der Autor, der als Jugendlicher Jules Verne gelesen hat. Verne, Mangas, Playstationspiele und neue Städte, die er besuche, würden ihm als Inspirationsquelle dienen, unterstreicht der Luxemburger, der mittelfristig seine Arbeiten auch auf Manga- oder Literaturmessen präsentiert.


Sorgo, Claudio: „Roi de la Félicité: Un roi renaît“ - 80 Seiten - Tredition 2015