LUXEMBURG
LJ

Ausstellung „Wise Women“ in der „Cité-Bibliothèque“ bis zum 11. Februar

In Luxemburg zählt die Forschung nur 23 Prozent Frauen. Während sich der „Fonds National de la Recherche“ in der Vergabe von Stipendien die Parität zum Ziel setzte und diese auch aktuell umsetzt, bleiben Frauen eine verheerende Minorität in den Chefetagen der Universitäten und der Forschung.

Um die Frauen in der Forschung in rechte Licht zu rücken, sowie auf Ungleichgewichte und Hemmschwellen in diesem wirtschaftlichen Bereich hinzuweisen, organisiert die Stadt Luxemburg, gemeinsam mit dem „Fond National de la Recherche“ und der Stiftung „Junge Forscher“ unter dem Titel „Wise Women - Les femmes dans la recherche et dans l’ingénierie au Luxembourg“ eine Ausstellung zum Thema Forscherinnen.

Die Vernissage der Ausstellung fand im Beisein von Bürgermeisterin Lydie Polfer, Chancengleichheitsschöffin Colette Mart, der Präsidentin der Kommission für Chancengleichheit Cathy Fayot, sowie zahlreicher führender Persönlichkeiten aus der Forschung statt.

Forscherinnen in Luxemburg

Die Ausstellung porträtiert Frauen in der Forschung in Luxemburg, und beschreibt ebenfalls die Gebiete, in denen sie sich investieren: Die Erziehung, die Mehrsprachigkeit, die Interkulturalität erweisen sich als besonders interessante Denkanstöße für das gesellschaftliche Leben in Luxemburg. Weitere Forschungsgebiete von Frauen sind die Gesundheit, der menschliche Körper, sowie das Ingenieurswesen, wo Frauen eine Minorität bleiben. Allgemein herrschte eine ausgezeichnete Stimmung anlässlich der Vernissage in der Gemeindebibliothek der Stadt Luxemburg, da hier ein Thema aufgegriffen wurde, das noch weitaus unbekannt bleibt, in dem die Gesellschaft Nachholbedarf hat.

In der Tat müsste genauer untersucht werden, wo die Hemmschwellen für Aufstiegsmöglichkeiten für Frauen in der Forschung sind, und wie sie effizient abzubauen wären.

Die Ausstellung ist Teil der Chancengleichheitspolitik der Stadt Luxemburg, die sich zum Ziel setzte, Sensibilisierungsmaßnahmen für die Diversität in der Gesellschaft zu unterstützen.


Bis zum 11. Februar in der „Cité Bibliothèque“ in der Oberstadt (3, rue Genistre)