LUXEMBURGKIM GREIS

Milian Steffen von „Soulhenge“ im Interview

Soulhenge ist eine „Modern Metal“-Band aus Diekirch, die 2012 gegründet wurde. 2014 haben sie ihr erstes Album veröffentlicht und spielten auch schon auf größeren Bühnen. Wir haben uns mit Milian Steffen dem Leadgitarristen und Komponisten der Band zum Interview getroffen.

Wie ist Soulhenge entstanden?

Milian Steffen Soulhenge ist die Verwirklichung eines Traums zweier Freunde, die das Gitarrespielen lieben und gemeinsam eine Band aufbauen wollten. 2011 stieß Schlagzeuger Joe zu uns hinzu. Charel engagierten wir als Bassisten für den ersten Auftritt in Diekirch. Erst ein Jahr später, nachdem ich Fabien, unseren ersten Sänger, auf einem Konzert näher kennengelernt hatte, haben wir die Gründung einer Metalband beschlossen. Im Januar 2015 hat Ozzy Fabiens Rolle übernommen.

Was unterscheidet Euch von anderen Bands aus der lokalen Metalszene?

Steffen Was uns in erster Linie von den anderen lokalen Bands unterscheidet, ist der Stil und der Sound. Wir spielen auf sieben- und achtsaitigen Gitarren und versuchen unseren Sound immer weiter zu perfektionieren. Meine Liebe zum Progressive Metal hat auf die anderen Mitglieder abgefärbt, jeder inspiriert sich an Bands wie Tesseract, Periphery oder Erra - in der Metalszene vergleichbar eher kleine Bands. Aus diesem Grund erscheint unsere Musik relativ neu hierzulande.

Ihr habt bereits ein Album herausgebracht. Wie kam es an?

Steffen Ja genau, auf dem Food For Your Senses-Festival 2014 spielten wir unsere Releaseshow für die Platte „Fragments“. Es war für uns ein enormes Konzert, die Zuschauer waren sehr aktiv und hatten viel Spaß. Leider kam später nie wirklich Kritik bei uns an, abgesehen vom Feedback enger Freunde. Immerhin sind wir sehr unbekannt und das Album hatten wir selbst produziert. Heute lächeln wir, wenn wir die Aufnahmen hören - man muss eben klein anfangen. Mit der kommenden EP, die momentan in Produktion ist, wollen wir endlich ein professionelles Niveau erreichen. Ein Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest, Frühling 2016 ist möglich.

Was war bis jetzt Euer größtes Erlebnis als Band?

Steffen Eigentlich besteht die Freude an einer Band aus sehr vielen Erlebnissen, die zusammen ein Ganzes formen; sei es ein neues Lied oder eine gelungene Jamsession. Manchmal kann es auch sehr frustrierend sein. Konzerte wie die Releaseshow 2014 oder Screaming Fields 2015 belohnen einen dann für die harte Arbeit und erinnern an den Traum, den man einmal hatte - auf einer Bühne zu stehen und den Zuschauern eine geile Show bieten. In diesen Momenten fühlten wir uns als Einheit.

Wie stellst Du dir eure die Zukunft vor?

Steffen Die Zukunft ist für eine Band wie uns sehr ungewiss. Wir sind alle noch sehr jung und gerade dabei, ins Leben einzusteigen. Öfter muss die Musik dann hintenanstehen. Unser Ziel ist und bleibt natürlich: Große Bühnen, viele glückliche Fans, stets wachsende Beherrschung der Instrumente und vor allem nie versiegende Inspiration. Natürlich kann man planen, aber im Endeffekt läuft es immer ein bisschen anders - und genau diese überraschenden Wendungen machen es aus.


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