„Der Einbruch der Dunkelheit enthüllt die Wahrheit. Sitzt tagsüber die Maske des Gutmenschen perfekt, so wird sie in den dunklen Ecken der Nacht oft fallen gelassen“, hieß es leicht geheimnisvoll auf den „Wort“-Kulturseiten, für die sich ein erfahrener Fotograf das Michel Rodange-Denkmal auf dem „Knuedler“ vorgenommen hat. „Mit scharfem Blick beobachtet ,de Renert‘ das Treiben auf der Place Guillaume II. Missstände, Machtspiele, Egoismus und Eitelkeiten in der Luxemburger Gesellschaft, er sieht sie und verspottet sie gnadenlos“. Schade nur, dass der „Renert“ vergriffen ist, wie der Kommissar für das Luxemburgische im gleichen Blatt sagt. Die  Fuchsgesänge gibt es aber zum Beispiel noch hier: tinyurl.com/DeRenert. Lesenswert sind sie immer noch und bisweilen sogar ziemlich aktuell. Lesenswert war gestern auch das „T“-Interview mit der CSV-Fraktionsbossin, die erstaunlich fies mit den honorablen christsozialen „Logements“-Lenkern umsprang: „Nur weil wir jahrelang den Wohnungsbauminister gestellt und nichts erreicht haben, heißt das nicht, dass wir jetzt nichts unternehmen wollen“. Nichts erreicht...? Interessant, dass die CSV dann zürnt, ihren zündenden wohnungsbaupolitischen Ideen werde kaum Gehör geschenkt. Oder der wohnungsbaupolitische Sprecher der CSV sich im RTL Radio beklagt, dass wohnungsbaupolitische Reformen „an der Hetz“ vorbereitet worden seien...