Ein Solidaritätswochenende „par excellence“: Im nationalen Sport- und Kulturzentrum „D’Coque“ in Luxemburg-Kirchberg ging am Wochenende die Jubiläumsausgabe zum zehnten Geburtstag des „Relais pour la Vie“ über die Bühne. In den vergangenen zehn Jahren sollte sich das Event zu einem in „der Gesellschaft fest verankerten Ereignis“ entwickeln, wie Martine Neyen, Direktorin der „Fondation Cancer“, unterstrich. Seit der ersten Auflage des Events gingen zehn Jahre, in denen „die Solidarität mit Krebspatienten groß geschrieben wird“ in die Lande. Vorgesehen waren ein 24-stündiger Staffellauf der „Master Teams“, der den Weg eines Krebspatienten mit all seinen Höhen und Tiefen symbolisieren soll, sowie eine Zwölf-Stunden-Lauf der „Classic Teams“. In diesem Jahr waren 10.088 Teilnehmer gemeldet (alles in allem 375 Teams), womit erstmals die 10.000 Teilnehmer-Grenze überschritten wurde. Zum Vergleich: Bei der ersten Auflage des „Relais pour la Vie“ vor zehn Jahren waren 3.170 Teammitglieder dabei.
Erste „Caregiver“-Tour
Um den Kerngedanken der Solidarität in diesem Jahr noch stärker herauszustreichen, fand zeitgleich mit der „Survivor Tour“ für Patienten und ehemalige Patienten erstmals eine „Caregiver Tour“‘ - eine Tour für alle, die Krebspatienten nahe stehen und sie auf ihrem Weg begleiten -, statt. Für die Verantwortlichen der „Fondation Cancer“ sind die „Caregivers“ eine unglaubliche Stütze für die Krebspatienten“ und aus dieser Überlegung heraus wurde die Tour ins Leben gerufen. Zahlreiche Persönlichkeiten hatten sich dann auch gestern Vormittag zur „Tour de Solidarité“ eingefunden, die unter dem Motto „Mir si fir Iech hei“ stand. Mit der Kerzenzeremonie stand am Nachmittag wohl einer der ergreifendsten Momente des diesjährigen „Relais pour la Vie“ an. Der „Relais pour la Vie“ wurde dieses Jahr dank der Unterstützung folgender Sponsoren organisiert: Bâloise Assurances, Banque de Luxembourg, Cactus, „d’Coque“, Gesundheitsministerium, Guardian, Price Waterhouse Coopers sowie RTL und „Groupe Editpress“.



