LUXEMBURG
HANNA ACHABOU

Wer sein Kind zur Schule oder zur Kindertagesstätte begleitet, der achtet in besonderem Maße auf den Verkehr. So auch Hanaa Achabou. Die Mutter mit einem Kind wohnt seit zwei Jahren in der hauptstädtischen Rue de Cessange und hat schnell festgestellt, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmer nicht an die geltende Maximalgeschwindigkeit halten. Mit einer öffentlichen Petition auf der Webseite des Parlaments setzt sie sich deshalb für verkehrsberuhigende Maßnahmen in dieser Straße ein.

„In den zwei Jahren, in denen ich in der Rue de Cessange lebe, ist mir aufgefallen, dass viele Autofahrer zu schnell unterwegs sind. Weil es kürzlich zwei ziemlich schwere Unfälle gab, bei denen es nicht bei Blechschäden blieb, sondern Ambulanz und Feuerwehr anrücken müssten und die Airbags auslösten, habe ich beschlossen, diese Petition ins Leben zu rufen.

Man muss zunächst wissen, dass es in dieser Straße unter anderem einen Park, zwei Kindertagesstätten und eine Schule gibt. In dieser Straße wohnen viele junge Eltern mit Kleinkindern, viele Menschen sind zu Fuß oder per Rad unterwegs. Gleichzeitig nutzen viele Auto- und Lastfahrer die Rue de Cessange sowie die Rue Verte, um vom Merl oder Hollerich kommend schneller nach Gasperich zu gelangen. Sie wissen, dass es auf der Hauptverkehrsachse Richtung Cloche d’Or über die Escher Straße viele Ampeln gibt und es oft zurückstaut.

An die geltende Maximalgeschwindigkeit in der Rue de Cessange halten sich die meisten wie gesagt nicht, was Gefahren mit sich bringt, wenn man die Straße überqueren will oder wenn man mit Kindern unterwegs ist. Viele Eltern sind deshalb besorgt. Das gilt im besonderen Maße für die Rue Verte, da dort in der Nähe der Schule eigentlich Tempo 30 gilt. Zudem fehlt es meiner Meinung nach in der Rue de Cessange an Fußgängerübergängen, um sicher die Straßenseite zu wechseln. Das gilt vor allem für den Abschnitt der Straße zwischen dem Parc de Cessange Richtung Hollerich.

Ich bin daher der Meinung, dass in der Rue de Cessange verkehrsberuhigende Maßnahmen ergriffen werden müssen, zum Beispiel in Form von Temposchwellen auf der Straße. Auch häufigere Geschwindigkeitskontrollen vonseiten der Polizei könnten zur Sensibilisierung der Auto- und Lastwagenfahrer beitragen.“

Die Petition mit der Nummer 1228 kann noch bis zum 30. April auf der Webseite des Parlaments unter folgendem Direktlink unterstützt werden: tinyurl.com/Petition1228