LUXEMBURG
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„Fondation Cancer“ feiert 25-jähriges Bestehen

Am 30. November 1994 in Luxemburg gegründet, setzt sich die „Fondation Cancer“ seit über 25 Jahren im Kampf gegen den Krebs ein. Neben Informationen über Prävention, Früherkennung und Leben mit Krebs besteht eine der Missionen der Stiftung darin, Patienten und ihre Angehörigen mit vielfältigen Angeboten zu unterstützen. Die Förderung von Forschungsprojekten rund um das Thema Krebs bildet eine weitere wichtige Säule der Arbeit der „Fondation Cancer“, die alljährlich das große Solidaritätsevent „Relais pour la Vie“ veranstaltet.

Die Aufgaben der „Fondation Cancer“ sind: die Hilfeleistung für betroffene Personen zur Erhöhung ihrer Lebensqualität; die Reduzierung der Zahl der Krebsfälle sowie die Reduzierung der durch Krebs verursachten Anzahl der Todesfälle. Um diese Ziele zu erreichen, organisiert die „Fondation Cancer“ zahlreiche Aktionen und bietet verschiedene Leistungen an, die sich alle auf eine medizinisch-wissenschaftliche Basis stützen.

Mit einer akademischen Sitzung im Kulturzentrum „Tramsschapp“ in Luxemburg-Limpertsberg feierte die „Fondation Cancer“ gestern Abend ihr25-jähriges Bestehen. Zu dieser Feierstunde konnten die Verantwortlichen der „Fondation Cancer“ mit Präsident Dr. Carlo Bock an der Spitze unter anderem Gesundheitsminister Etienne Schneider begrüßen.

Als Gastredner für die Feierstunde war Professor Dr. Koen Kas verpflichtet worden, der in einem viel beachteten Referat zum Thema „The digitale future of cancer care“ (Die digitale Zukunft der Krebsbehandlung) sprach.

Koen ist Gastprofessor für „Molekulare Onkologie“ an der Universität Gent, Belgien, und Vorsitzender des wissenschaftlichen Ausschusses der Europäischen Krebsverhütungsorganisation. Er ist Herausgeber von verschiedenen Gesundheitsmagazinen und berät unter anderem wegweisende Gesundheitsunternehmen.