Was 1997 mit den „Stater Muséeën“ begann, hat sich nach und nach erfolgreich auf das ganze Land ausgedehnt: „Die Einladung ins Museum“, das Wochenende der offenen Museumstüren, galt an diesem Wochenende für 45 Museen von Clerf bis Schengen und von Beckerich bis Grevenmacher. Rund 14.000 Besucher - 20 Prozent mehr als noch 2014 - waren in diesem Jahr der Einladung gefolgt.
Moderne Kunst und alte Trambahnen
Die Auswahl an Museen und an Themen war breit und wurde auch entsprechend wahrgenommen: Wer sich für Kunst interessiert, ging ins MUDAM oder die Villa Vauban. Das Industriezeitalter zeigte sich in Rümelingen. Wer sich für Geschichte begeistert, schlenderte entweder durchs kunsthistorische Museum am Fischmarkt oder machte einen Abstecher ins Résistance-Museum in Esch. Egal ob auf den Hochöfen von Belval oder im Possenhaus in Bech-Kleinmacher, an beiden Plätzen erlebte man, wie Menschen früher gearbeitet haben. Pferde ohne Wagen gab es im Automobilmuseum in Diekirch. Die Vorgängervehikel mit Pferden, echte Kutschen, konnten in Peppingen gesehen werden. In Luxemburg zeigte das städtische Tram- und Busmuseum, wie sich der Personentransport in rund 130 Jahren entwickelt hat
Die zahlreichen Besucher würdigten mit ihrem Besuch an diesem Wochenende auch die Arbeit der vielen Museumsmacher im ganzen Großherzogtum.






