LUXEMBURG
PASCAL STEINWACHS

Wir wissen nicht, welche Laus der „Wort“-Redaktion in den letzten Tagen über die Leber gelaufen ist, aber irgendwie scheint die Stimmung in den Gaspericher Wiesen gerade ultra-depressiv/-pessimistisch/-mies zu sein, wie gestrige Schlagzeilen vermuten lassen: „Die Hölle auf Erden“, „Die Welt am Abgrund“,  „Verdammt noch mal!“, „Blick in den Abgrund“, „Nach der Krise ist vor der Krise“... - und dabei geht die Rede noch nicht einmal von der „Apokalypse in Beirut“ oder dem vermaledeiten Corona-Dings, das uns nun schon wieder seit einigen Wochen unseren samstäglichen Shopping-Ausflug nach Trier verleidet. Und zum Stausee fahren, können wir auch nicht, denn der ist schon wieder „fully booked!“.

Unglück im Glück hatte dieser Tage indes Kammerpräsident Fernand Etgen, der bei einer seiner geliebten „Vakanz doheem“-Radtouren doch tatsächlich auf adr-Gruppenanführer Fernand Kartheiser stieß, was Letzterer (der zu Fuß unterwegs war) - ein Unglück kommt selten allein - natürlich umgehend auf seiner Facebook-Seite postete. Und Grünen-Fraktionschefin Josée Lorsché, die verbringt ihren Urlaub laut „rtl.lu“ „zu Duelem“, derweil ihre Parteikollegin Stéphanie Empain „sonneg Momenter zu Klierf“ verbringt. Glück kann so einfach sein...