CLAUDE KARGER

„Ils veulent faire des „étincelles““ berichtete das „Wort“ gestern über die britischen EU-Hasser, die offenbar krude Fantasien über Trojanische Pferde und sonstige Vereitel-Tricks hegen. Der Horror-Streifen Brexit verspricht jedenfalls noch gruseliger zu werden bis Halloween dann Sense ist. Sein soll. Vielleicht. Dass bei den ganzen „May“ und „Maybes“ in manchen Redaktion ziemlich mächtig was durcheinander geraten kann, bewies gestern das auflagenstärkste britische Blatt „Metro“ das titelte: „As EU dictates Britain‘s future: What Brexit looks like from space“. „Der Deal scheint so weit, weit weg wie dieses schwarze Loch“, heißt es unter dem Foto besagten Loches und: „hilflose May wird in den Brüsseler Vortex gesaugt“. Ein wahrhaft kosmischer „Joke“ - wenn die Lage nicht so ernst wäre. Der Ex-SPD-Boss Sigmar Gabriel - „„Siggi Pop“, Stinkefinger und Vizekanzler“, wie das „T“ charmant titelt - sorgt sich derweil nicht mal so sehr um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Brexit, aber ums Image der EU. „Der Rest der Welt wird sagen: „Kuck mal, die können nicht mal ihren eigenen Laden zusammenhalten““, sagte der ehemalige deutsche Chefdiplomat, der am Montag zum Plausch mit Jang in Luxemburg weilte. Na, von Laden zusammenhalten versteht der gewesene Obergenosse ja eine Menge... Aber Spaß beiseite. Für Britain und EU besteht tatsächlich akute Implosionsgefahr.