PASCAL STEINWACHS

Kein Tag ohne neue Coronahorrormeldungen, wobei die Lage ja aber inzwischen derart dramatisch-ernst ist, dass sich der Verfasser dieser Zeilen bis auf weiteres in sein Homeoffice zurückgezogen hat, was in diesem Fall ein klappriger Tisch mit einem noch klapprigeren Stuhl und einem Gott sei Dank nicht ganz so klapprigen Laptop ist.

Das Schlechte daran: man wird – wo ist denn gleich noch mal die vermaledeite Live-CD von Fushitsusha? - beständig abgelenkt; das Gute daran: man kann auch in der Unterbux arbeiten und muss sich nicht mal kämmen. Und während in anderen Ländern Nudeln, Dosenvorräte und Klopapier gehamstert werden, decken sich die Niederländer mit Cannabis ein, bevor die Coffee-Shops wegen dem Coronadings ganz dicht gemacht werden, wie der www-„lessentiel“ zu berichten weiß: „Für vielleicht zwei Monate werden wir kein Gras bekommen können, deshalb wäre es schön, ein bisschen im Haus zu haben“, wird ein Käufer vor einem Coffeeshop in Den Haag zitiert. Recht hat er! Vielleicht sollte Luxemburg seine sowieso schon geplante Cannabis-zu-rekreativen-Zwecken-Legalisierung ab sofort einführen. Leicht beduselt macht Homeoffice-Homework noch mehr Spaß.