CLAUDE KARGER

Einen „T“-Beobachter hatte es am Freitagabend trotz besten Grillwetters nach Belval auf ein Match des „Volkssports“ Über-Europa-Reden verschlagen, wo „Posterboys der Europäischen Integration“ die Funktionsweise der EU erklärten und der Premier den „Pro-Europäer mit fettem Aber“ gab. Wobei er - „ech sinn do ganz krass“ - sich als Advokat eines Europas der mehreren Geschwindigkeiten hinstellte, als Widerständler gegen das „Monster von Loch Ness“ Finanztransaktionssteuer und Bewunderer des friedensstiftenden europäischen Projekts. Die Sache mit dem Frieden fanden offenbar einige Diskussionsteilnehmer ziemlich „abgelutscht“, eine Einstellung, die der „T“-Schreiber zurecht als „gefährlicher Humbug“ qualifiziert und erinnert: „wer die Geschichte Europas kennt, der weiß, dass Jahrzehnte des Friedens in diesem Raum historisch gesehen vor allem eines sind: wirklich krass.“ Krass ist freilich auch, wenn sich die wahlfiebrige CSV in der Erzbistumszeitung über angeblichen Stillstand und Fiasko in der Landesplanung aufregt. Wer saß nochmal jahrzehntelang an den Hebeln derselben und war eingenickt? Und in Schieren sitzen laut Foto zu einem „Wort“-Artikel über ein Biotop-Hickhack anscheinend Flugfüchse statt Schwebemäuschen in Obstbäumen. Oberkrass!