Der EU-Kommissionsboss gerät mit seinen Arbeits- und Wohngewohnheiten in Brüssel nicht aus den Schlagzeilen. Trotz einer Umzugszulage von 51.000 Euro bleibt der Mann nämlich im Hotel wohnen. Kein Einzelfall, denn auch Franzosen-Kommissar Moscovici hat die den EU-Regierungsmitgliedern zustehende „prime rideaux“ eingeheimst, wie das Portal euractiv.fr berichtete. Der gute Pierre hat nun aber ein schnuckeliges „pied à terre“ gefunden. Und JCJ? Wohnt wohl weiter in etwas was „eher wie eine möblierte Wohnung“ sei, wie ein Kommissionssprecher erklärte. Mit folgendem Zusatz: „Wir sind weit vom Weißen Haus und der Machtverkörperung an einem Ort entfernt. Die politischen Probleme der EU finden in den Mitgliedsstaaten statt.“ Tja, die Vereinigten Staaten von Europa gibt es nicht und Manneken Pis-Stadt ist halt nicht Washington DC. Na, auf jeden Fall informiert sich JCJ auch im Hotelzimmer scheinbar Tag und Nacht millimetergenau über die Befindlichkeiten in Europa, soll er sich doch darüber beklagt haben, dass er gezwungen sei, „die ganze Nacht“ Euronews zu gucken. „Für Entertainment gibt der Luxemburger wohl auch kein Geld aus“, meint das Portal. Ob er einen Teil seiner Gardinenprämie in die Verlegung seines heiß geliebten Flippers aus seiner Capellener Garage nach Brüssel investiert hat? Wir bleiben dran.

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