LUXEMBURG
ADRIAN DANIEL

Die privaten Geldvermögen erklimmen immer neue Höchststände, doch der richtige Mix der einzelnen Bestandteile lässt weiter auf sich warten. Bargeld und Sichteinlagen dominieren, verzeichnen sogar Zuwächse gleichwohl hiermit ein sinnstiftender Vermögensaufbau schon lange nicht mehr möglich ist. Eine passende Antwort auf den Niedrigzins und turbulentere Börsenzeiten können Multi Asset-Fonds sein. Streuung über verschiedene Assetklassen hilft, das Risiko im Portfolio zu reduzieren. Renditeträchtig wirkt die Kombination mit dem Schwerpunkt auf strukturelle Trends.

Lëtzebuerger Journal

Eine Börsenweisheit lautet: „Nicht alle Eier in einen Korb legen“. Knapp 70 Jahre nach der ersten Veröffentlichung von Henry Markowitz, „Portfolio-Selection“ sind Streuung und Diversifikation zu eingehenden Schlagworten geworden. Denn um etwaige Hemmungen mit Blick auf Wertpapieranlagen zu reduzieren, bieten sich eben Multi Asset- Strategien bzw. entsprechende Fonds und Mischfonds an. Das speziell auch in der aktuell mitunter recht herausfordernden Marktlage. Beiden liegt das Prinzip der Streuung zugrunde, wobei klassische Mischfonds zumeist nur in Aktien und Renten investieren, während bei Multi Asset-Fonds weitere Anlageklassen hinzukommen. Hierbei können mehrere Anlagesegmente mit unterschiedlichen Gewichtungen kombiniert werden. Der Vorteil für die Anleger liegt darin, dass ihnen durch die unterschiedlichen Anlagestrategien verschiedene Risikoprofile (bspw. konservativ bis hin zu dynamisch) zur Verfügung stehen.

Dabei erfreuen sich flexible Mischfonds im Niedrigzinsumfeld zunehmender Beliebtheit bei Investoren, weil bei ihnen beispielsweise die Aktienquote je nach Marktphase ganz variabel angepasst werden kann. Laufen Aktien gut, könnten diese im Fonds entsprechend höher gewichtet werden. Das Angebot an gemischten Fondslösungen ist groß.

Das Fondsmanagement seinerseits ist gefordert, die teilweise hohen Erwartungen der Anleger zu erfüllen und bei der freien Auswahl zwischen Aktien, Renten und anderen Anlageklassen immer auch die richtige Balance zu treffen. Der Corona-Crash lieferte den Beweis. Es gelang einigen überdurchschnittlich gut, ihre Verluste im Auge des Sturms und dank guten aktiven Risikomanagements signifikant zu reduzieren. Nicht zuletzt konnten jene Fonds in der Krise überzeugen, deren Anlagephilosophie auf dem Schwergewicht struktureller Trends basiert. Dabei handelt es sich um starke soziale, demographische, umweltbezogene und technologische Kräfte des Wandels, die stetig unsere Welt neugestalten. Diese Trends entwickeln sich unabhängig vom Konjunkturzyklus. Ferner ist es durchaus ratsam, die Multi Asset-Strategie nicht regional zentriert zu betrachten. Auch hier gilt der Charme einer globalen Diversifikation, die dem Anleger einen Mehrwert bietet.

Festzuhalten bleibt, dass Multi Asset-Fonds durch eine breite Diversifikation und aktive Steuerung der Anlagegewichtung ein auf die Investoren zugeschnittenes Rendite-Risiko-Profil erlauben und stetig an Beliebtheit gewinnen. Multi Asset bleibt sozusagen ein Dauerbrenner und bietet attraktive Erträge im schwierigen Marktumfeld. Eine Option für jene Anleger, die eine Rundumlösung bei der Geldanlage suchen.

MAINFIRST ASSET MANAGEMENT

MAINFIRST ASSET MANAGEMENT ist eine unabhängige europäische Multi-Boutique mit einem aktiven Managementansatz, die Publikumsfonds und individuelle Spezialmandate verwaltet. Sie konzentriert sich auf Investmentstrategien in ausgewählten Asset-Klassen und verbindet die Expertise und Flexibilität fokussierter Investment-Teams mit den Stärken und klar definierten Prozessen einer breit aufgestellten internationalen Plattform.

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