Umgehend wurde das neutrale Luxemburg in den Ersten Weltkrieg hinein gezogen: Bereits am Abend des 1. Augusts, dem Tag an dem das deutsche Reich Russland den Krieg erklärt hatte, erreichten deutsche Truppen den Bahnhof von Ulflingen, um sich dann wieder zurück zu ziehen.
Doch bereits am nächsten Tag sollte das Deutsche Reich Luxemburg komplett besetzen, um von dort aus nach Belgien und Frankreich vorzustoßen.
Es waren mit die ersten militärischen Operationen in einem Krieg, der bis 1918 fast 17 Millionen Menschen das Leben kosten sollte.
Am Samstag wurde der Opfer des Ersten Weltkriegs vielerorts gedacht. Auch in Luxemburg, wo zwischen 14.58 und 15.00 die Sirenen die Bürger zu einem Moment des stillen Gedenkens aufforderten.
Um 15.00 legte Erbgroßherzog Guillaume einen Blumenkranz beim „Monument du Souvenir“ (Gëlle Fra) in der Hauptstadt nieder, unter den Augen von Premier Bettel, „Chamber“-Präsident Mars Di Bartolomeo, Staatssekretärin Francine Closener, aber auch einer Reihe von Gästen aus der Großregion, darunter die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Patrick Weiten, Präsident des „Conseil Général de la Moselle“, Christian Namy, Präsident des „Conseil Général de la Moselle“, Jochen Hartloff, Staatsminister von Rheinland-Pfalz und Christophe Lacroix, der wallonische Minister für Haushalt und öffentliche Funktion.


