LUXEMBURG
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Aktuell muss die Hundestaffel der Polizei in Findel stationiert bleiben

Es sei unverständlich, dass der aktuelle Unterbringungszustand der polizeilichen Hundestaffel, die mehr oder weniger im Gebäude der Generaldirektion auf Findel untergebracht ist, doch sehr zu wünschen übrig lässt. Keine passende Zwingeranlage oder auch nur ein Trainingsgelände steht der Hundestaffel zur Verfügung. War die Anlage von der letzte Regierung (und dem letzten Polizeiminister) noch quasi genehmigt, hat der aktuelle Ressortminister das Dossier wieder in der Schublade verschwinden lassen - was natürlich Fragen aus der Politik nach sich zog. Hierin wird resümiert, dass die Räumlichkeiten auf keinen Fall tiergerecht seien, wie Martine Hansen von der CSV es beschreibt.

Jetzt hat der zuständige Minister Bausch („déi gréng“) reagiert und auf die Anfrage geantwortet. So sei die Hundestaffel auf Findel untergebracht – und dies in sogenannten „Nato-Zwingern“, die entsprechenden ISO/DIN-Normen unterliegen und auf die Bedürfnisse der Hunde abgestimmt seien.

Eine artgerechte Unterbringung habe auch eine Visite durch die Veterinärverwaltung erbracht. Bausch bestätigt, dass die Gruppe mehrere Vorschläge für die Umwandlung oder sogar Verlegung von Zwingern gemacht habe.

Nach Angaben des Ministers für Mobilität war der Standort Senningerberg nicht sehr geeignet für die Zwecke der Hundestaffel. Es sei ein stark belasteter Standort, den es zu sanieren galt. Darüber hinaus würden die Diensthunde durch die regelmäßige Passage von etwa Traktoren vor dem betreffenden Chalet gestört, auch durch das Sägen von Holz durch die Forstverwaltung.

Derzeit habe die Polizei keinen anderen geeigneten Standort vorzuschlagen, da es schwierig sei, „einen Standort zu finden, der den spezifischen Bedürfnissen der Hundegruppe entspricht, nämlich einen geeigneten geografischen Standort (in der Nähe der Hauptstadt und des Autobahnnetzes, geschützt vor häufigem Personenverkehr, sicherer Standort) und eine angemessene Infrastruktur (ausreichende Büros, Lagerraum für Waffen), Zwinger, Computerzugang, Trainingsbereich“, sagt Bausch abschließend. Doch die Hundeführer seien an der Entwicklung und Nachverfolgung von Projekten und Standorten beteiligt.