Von Oktober bis Ende März haben sich freiwillige 7ième Schüler des „Lycée Aline Mayrisch“ am Projekt „Défi“ ihrer Schule beteiligt. Jeder hat hier sein ganz persönliches Projekt erarbeitet und alle Teilnehmer wurden nun mit einem Diplom geehrt. Stéphanie Feipel, „coordinatrice du projet défi“, und vier Schüler erzählen von ihrem persönlichen Projekt.
Was ist das „Projekt Défi“?
Stéphanie Feipel Das „Projekt Défi“ ist eine außerschulische Aktion, die für unsere 7ième Schüler eine persönliche Herausforderung sein soll. Die Teilnahme ist freiwillig. Nun, am Ende der Aktion, haben wir in unserem Flur eine Ausstellung von all den verschiedenen Projekten unserer Schüler.
Könnt ihr vier kurz euer eigenes Projekt beschreiben?
Luca Majerus (12) Mein Projekt war es Geld zu sammeln, um in Brasilien einen Ofen für ein Kinderheim bauen zu lassen. Meine Schwester war letzten Sommer vor Ort und am Ende Ihres Aufenthalts ging der Ofen kaputt. Als sie mir davon erzählt hat, habe ich beschlossen, dass es eine gute Idee wäre Geld zu sammeln, um diesen Ofen zu ersetzen. Um das zu realisieren, habe ich eine Spendenaktion gestartet. Ich habe Flyer erstellt und verteilt und auch auf Facebook auf meine Aktion aufmerksam gemacht.
Größtenteils war es meine Familie, die mir bei meinem Projekt geholfen hat, aber auch die Nachbarn haben mich tatkräftig unterstützt. Am Ende der Aktion habe ich 1.850€ gesammelt und an die Organisation „Hand an Hand“ gespendet.
Louis Ewen (12) Mein Projekt ist ein Riesen-Puzzle. Es ist vier Meter hoch und dreieinhalb Meter breit. Ich habe eines wie das was ich erstellt habe zu Hause in einem kleinen Format und bin dann auf die Idee gekommen, das in einem viel größeren Format noch einmal nachzubauen.
Es besteht aus Holzteilen, die ich als erstes aufzeichnen musste und dann mit der Stechsäge ausschneiden musste. Die Holzplatte wurde extra an die Schule geliefert, damit ich dieses Projekt auch umsetzen kann.
Camille Ghysens(12) Ich habe das Logo der Schule mit Drehverschlüssen von Flaschen dargestellt. Ich bin durch die Sammelaktionen der Drehverschlüsse auf diese Idee gekommen. Meine Mutter hatte auf ihrer Arbeit Mülltüten gefunden, die komplett mit Drehverschlüssen gefüllt waren. Sie hat diese mit nach Hause gebracht und wir haben sie dann gemeinsam den Farben nach sortiert. Das zeitaufwendigste war, die Schrift von den Drehverschlüssen abzubekommen. Für mein Projekt konnte ich natürlich nicht alle Drehverschlüsse verwenden, also habe ich den ganzen Rest, den ich noch hatte gespendet. Somit war die Organisation die für die Ausbildung der Blindenhunde sammelt um 50 Kilogramm Drehverschlüsse reicher.
Jules Neuen (13) Mein „Défi“ war es, meinen Hund aus Legoteilen darzustellen. Da ich mich sonst immer sehr viel mit Lego beschäftigt habe und mein Projekt unbedingt mit meinem Hund verbinden wollte, habe ich beschlossen beides zu kombinieren. Ich habe nur die kleinen Einzelteile für mein Bild verwendet und habe am Ende 9.260 Stücke benutzt. All diese Teile habe ich natürlich bestellen müssen, damit ich die richtigen Farben und auch die richtige Menge an Stücken habe.
Eine Ausstellung mit den Werken ist noch
bis Montag im„Lycée Aline Mayrisch“ zu sehen





