CANACH/LUXEMBURG
LJ

Jugendfeuerwehren: Regional-internationales Camp in Canach

Früher nannte man es Zeltlager oder „Vacance en colonie“, heute heißt es Jugendcamp, aber der Charakter ist unverändert. Zusammenleben lernen, Grenzen überwinden und zusammen viel Spaß haben. Noch mehr Spaß hat man wenn es eine internationales Jugendcamp ist. Es müssen auch nicht immer die Pfadfinder oder Scouts oder konfessionelle Gruppen sein, die zu einem Jugendcamp einladen, es können auch die Jugendfeuerwehren sein.

Regional und international

So ein Jugendcamp ist gestern Abend mit einem großen Finale im Kulturzentrum von Canach zu Ende gegangen. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr des Feuerwehrkorps Canach -Lellingen trafen sich die Jugendfeuerwehren aus dem luxemburgischen Osten und Kinder aus zwei deutschen Jugendkorps zum dritten regional-internationalen Camp in Canach.

In der Woche vom 15 bis 22. Juli erlebten die 137 Kinder in und außerhalb ihrer kleinen Zeltstadt eine ganze Menge. Ein buntes Tagesprogramm sorgte für Abwechslung. Dazu zählte ein Besuch bei den Rettungshubschraubern der LAR, Erfahrungen auf einem Lehr-Bauernhof, der Blick in die Schleuse Grevenmacher oder auch das besondere Naturerlebnis im „Biodiversum“ bei Remerschen. Natürlich stand auch Sport auf dem Programm, etwa Kajakfahren. Bauen und Basteln gehören zu jedem Camp.

Viele helfende Hände

Ein Jugendlager wie dieses verlangt nach vielen helfenden Händen. Zahlreiche Betreuer trugen zum Gelingen des Camps bei. Es mag nicht immer ganz einfach gewesen sein, doch Dank der motivierten Helfer erfüllte das Camp sicher alle Erwartungen der Kinder.