LUXEMBURG
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242. Nationalfeiertag in der US-Botschaft gefeiert

In der US-Botschaft wurde am ges-trigen Donnerstagabend feierlich der nunmehr 242. Geburtstag der Ratifizierung der Unabhängigkeitserklärung und damit die Zelebration des Nationalfeiertags begangen. Der offizielle Geburtstag der Vereinigten Staaten ist am 4. Juli. Traditionell gibt es dabei Feuerwerk, fröhliche Feiern und Paraden.

Etwas geruhsamer, aber nicht minder fröhlich ging es gestern Abend bei der vorgezogenen Feier in der US-Botschaft zu. Der neue US-Botschafter in Luxemburg, J. Randolph Evans, hatte zu dem Event geladen. Der Republikaner wandte sich mit einer Rede an die Besucher und beschwor dabei die Gemeinsamkeiten seiner Heimat und seines Gastgeberlandes: „Wir alle wissen um den Preis des Friedens, und wir wissen ihn zu schätzen“, erklärte Evans, auch mit Blick auf die jüngsten Verhandlungen der USA mit Nordkorea.

Luxemburg und die USA verbänden eine lange Freundschaft und der stete Kampf nach Freiheit und Gerechtigkeit für alle. Dabei zitierte er den US-Präsidenten Ronald Reagan, der einst sagte: „Euer Schicksal ist das unsere.“ Gleichzeitig dankte er der Botschaft und „all denen, die meine ersten Wochen hier zu einer echten Freude gemacht haben. Und wer hätte es gedacht: Seit ich hier bin, hat es nicht geregnet“, lachte er.

Bei US-amerikanischem „Pale Ale“-Bier, Häppchen und stimmiger Musik begann der Abend vor der Rede bereits passend, bevor dann zur Feier des Tages traditionell die Flaggen präsentiert wurden - ausgeführt von den US-Marinesoldaten, die zu der Botschaft gehören. Dazu die Nationalhymnen der Vereinigten Staaten und Luxemburgs. Versöhnlichkeit und Gemeinsamkeit pur. „Happy Fourth of July“!