ESCH/ALZETTE
JEFF KARIER

Die erste Ausgabe des „Roots Town Festival“ begeisterte am Samstag in der KuFa

Luxemburg ist um ein Musikfestival reicher, denn am Samstag fand in der Kulturfabrik in Esch/Alzette die erste Ausgabe des „Roots Town Festival“ statt. Bands und Künstler aus Reggae und Hip-Hop präsentierten ihre Musik und ihre Kultur dem luxemburgischen Publikum: Neben Konzerten von nationalen wie internationalen Musikern wurde auch ein breites Programm um diese herum geboten. Es sollte die Vielfalt der Kultur, die sich um diese beiden Genres entwickelt hat, die für manche eine Lebenseinstellung ist, widerspiegeln. So konnte man unter anderem an Workshops teilnehmen, Tanzspektakel erleben, Konferenzen zuhören sowie Kunst erleben. Außerdem gab es für die hungrigen Besucher passendes Essen.

Auf der Bühne standen viele Musiker aus dem nahen und fernen Ausland. Angefangen bei „Macka B“ aus Großbritannien über „KT Gorique“, Schweiz, bis hin zu den Amerikanern von „Jeru the Damaja“ und „Bongoyeyo“ aus Venezuela. Mit unter anderem „Road To Zion“, „BC One“ und „Edel Weis“ traten auch einige nationale Künstler auf. Eine zweite Ausgabe im kommenden Jahr wäre zu wünschen, gibt das „Roots Town Festival“ doch einer Szene eine Bühne, die in Luxemburg mehr Aufmerksamkeit verdient hätte und viel zu bieten hat.