LUXEMBURG
LJ

Die Gemeinden sind für die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zuständig,der Staat für die Qualitätskontrolle des Wassers

Heute gilt es mehr denn je auf unsere Natur und das Klima zu achten, hält der CSV-Südabgeordnete Marc Spautz in einer parlamentarischen Anfrage an Umweltministerin Carole Dieschbourg („déi gréng“) und Familien- und Integrationsministerin Corinne Cahen (DP) fest. So leide beispielsweise die Region um Vittel unter dem Abpumpen des Wassers durch den gleichnamigen Konzern und müsse auf Wasser aus den Nachbarregionen zurückgreifen, weil das eigene Wasser systematisch abgepumpt werde, um dann um den halben Globus transportiert zu werden. Von den Regierungsvertretern möchte Spautz wissen, wie die Regierung in dieser Angelegenheit vorzugehen gedenke.

Auf einheimische Produkte setzen

Im Rahmen der Aktion „Rethink you drink“, erklären die Ministerinnen Carole Dieschbourg und Corinne Cahen in ihrer nun vorliegenden Antwort auf die Anfrage von Marc Spautz, habe Restopolis seine Kunden auf den Konsum von weniger zuckerhaltigen Getränken aufmerksam gemacht. Für die Kunden von Restopolis stehe übrigens immer ein Krug mit Trinkwasser auf den Tischen in den jeweiligen Schulrestaurants zur Verfügung. In diesem Zusammenhang, unterstreichen die beiden Regierungsvertreterinnen, werde auch mit den luxemburgischen Lieferanten von Trinkwasser zusammengearbeitet. Auch bei dem in Flaschen abgefüllten Wasser werden einheimische Produkte in den Vordergrund gestellt, heißt es weiter.

Klare Aufteilung des Kompetenzen

Darüber hinaus erinnern Dieschbourg und Cahen daran, dass die Kompetenzen im Trinkwasserbereich, und das bis zum Wasserhahn, klar aufgeteilt sind. Die Belieferung der Bevölkerung mit Trinkwasser falle in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinden, während der Staat für die Kontrolle der Qualität des Trinkwassers verantwortlich zeichnet. In den Empfangsstrukturen für Flüchtlinge des Landes haben die Bewohner jederzeit Zugang zu „Krunnewasser“ und den Leuten wird erklärt, dass dieses Wasser bedenkenlos getrunken werden kann, schreiben die beiden Ministerinnen.

In den Foyers, wo Wasser in Flaschen zur Verfügung gestellt wird, würden Anstrengungen unternommen, „fir lokaalt Waasser a gliesene Fläschen ze huelen“.