LUXEMBURG
MARCO MENG

Mit dem Rückgang wurde gerechnet. Das erste Quartal des Jahres schloss SES mit einem Nettogewinn von 98,2 Millionen Euro ab. Im ersten Quartal 2017 waren es noch 128,4 Millionen Euro gewesen, 23 Prozent mehr. Der Konzernumsatz und das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen) entsprachen den Erwartungen des Unternehmens, teilt der Satellitenbetreiber SES am Freitag mit.

Während die Sparte „SES Networks“ ein starkes Umsatzwachstum verzeichnet, ist der Gesamtumsatz von SES um 4,9 Prozent gesunken gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres auf 477,6 Millionen Euro. Die zugrunde liegende Einnahmen beliefen sich in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres auf 474,5 Millionen Euro; in der Sparte „SES Video“ gingen sie um 3,6 Prozent zurück, während sie bei „SES Networks“ 8,5 Prozent zulegten. Das operative Ergebnis gab konzernweit um 25,7 Prozent auf 138,8 Millionen Euro nach.

Steve Collar, Präsident und CEO von SES, kommentierte: „Wir haben einen soliden Start in das Jahr 2018 gemacht, wobei unsere Ergebnisse für das erste Quartal unseren Erwartungen entsprechen.“ Grund zu Optimismus sieht Collar in drei erfolgreiche Markteinführungen im ersten Quartal und die Inbetriebnahme von SES-15 Anfang des Jahres. Dieser Satellit sei bereits ein Haupt-Satellit für den nordamerikanischen Luftfahrtmarkt, wie SES mitteilt. Der Finanzausblick bleibt unverändert.

Die nackten Zahlen sagen aber nicht die ganze Wahrheit. Warum Management und Aktionäre trotz rückläufigem Ergebnis dennoch mit Quartalszahlen zufrieden sind, lesen Sie in der Samstagausgabe des „Journal”.