CLAUDE KARGER

Der „T“-Leitartikler analysierte am Montag das Phänomen Greta und kam zu folgender Schlussfolgerung: „Das ist das wahre Dilemma: Es gibt keinen Ausweg. Nicht nur aus Gründen des Komforts, weil es gegen unser aller Selbstverständnis eines normalen Lebens geht. Was bei vielen von Gretas Forderungen bleibt, ist daher ein schlechtes Gewissen. Wer es sich leisten kann und will, wirft Geld auf das Problem: Das neue Haus nach A-Energiestandard, das Elektroauto, der teure grüne Strom. Wer es sich nicht leisten kann, vor allem, wer es sich nicht leisten will, wird wütend“. Damit hat er die Sache ziemlich auf den Punkt gebracht. Im Gewissen südlicher Sozialistenmenschen stichelte im „T“ indes ein anderer Schreiber, der entsandt worden war, den LSAP-Südkongress am Samstag zu begleiten, wo reichlich über Mobilitätsprobleme geredet wurde: „Der Aufruf zu einem Umdenken in Sachen Mobilität ist hochaktuell: Fahrräder oder gar Minibusse für die kollektive Fortbewegung waren an diesem Samstagmorgen vor dem Kulturhaus in Steinfort keine zu sehen, ein bis auf den letzten Stellplatz besetzter Parkplatz schon“. Aber das hat wohl nicht zuletzt mit den verbesserungsbedürftigen Busverbindungen am Wochenende zu tun. Aber das wird wohl demnächst mit der angekündigten RGTR-Reorganisation gerichtet. Und auch noch gratis dazu...