LUXEMBURG
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Morde in Leudelingen und Strassen: zwei Verdächtige in Untersuchungshaft

Anfang der Woche schockierte ein Mordfall Luxemburg: Die Leiche einer 27-jährigen Prostituierten wurde am Montag vor einer Woche in den frühen Morgenstunden beim „Fräiheetsbam“ zwischen Strassen und Bridel gefunden. Schnell stand fest: Es muss ein Gewaltverbrechen gewesen sein - das zeigten erste Spuren deutlich.

Die Frau war kurz zuvor noch als vermisst gemeldet worden. Zuletzt sei sie am Sonntagabend, dem 13. November gegen 22.00 in Hollerich lebend gesehen worden, hieß es an diesem Samstag in einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.

Erste Verhaftung am Mittwoch

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und wiederholte Zeugenaufrufe hätten am Mittwoch zur Verhaftung eines verdächtigen Mannes geführt, führt die Staatsanwaltschaft weiter aus. Nach einer ersten Vernehmung sei der Verdächtige am Donnerstag dem zuständigen Untersuchungsrichter vorgeführt worden, der entschied, den Mann in Untersuchungshaft zu überweisen.

Am Freitagmorgen dann kam es zu einer zweiten Festnahme. Am Samstag entschied der Untersuchungsrichter, auch diesen Verdächtigen in Untersuchungshaft zu überweisen.

Grausiger Fund im Wald bei „Schléiwenhaff“

Wie die Staatsanwaltschaft weiter informiert, wurden die beiden Männer ebenfalls zu einem weiteren Leichenfund befragt: Am 10. November war im Wald zwischen Leudelingen und „Schléiwenhaff“ der leblose Körper eines Mannes gefunden. Auch er wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht ist noch unklar, die Staatsanwaltschaft unterstreicht, dass die Ermittlungen noch in einer Anfangsphase stecken und derzeit zahlreiche Überprüfungen laufen.

Abschließend weist die Staatsanwaltschaft darauf hin, dass bis zu einer endgültigen Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.