LUXEMBURG
LJ

Premier bot Vizedirektor einen Posten im Kulturministerium an

Es war der berüchtigte Tropfen, der das Fass bei der „FGFC“, der Gewerkschaft der Kommunalbeschäftigten, zu Überlaufen brachte: „Es ist genug! Wir werden gezwungen, nun an die Öffentlichkeit zu gehen!“ Mit dem Satz schloss in Juni 2016 eine Pressemitteilung der Gewerkschaft, die so heftigst mit der Musikschule der UGDA, der „Union Grand-Duc Adolphe“, ins Gericht ging.

Der Tropfen präsentierte sich in Form der Entlassung eines 54-jährigen Familienvaters, der als Musiklehrer bei der UGDA, der „Union Grand-Duc Adolphe“, in Diensten stand. „Ohne Angaben von Gründen wurde eben dieser Vertrag nicht mehr verlängert, Gespräche waren komplett sinnlos“, kommentierte damals die Gewerkschaft gegenüber dem „Journal“. Doch dies stelle nur die Spitze des Eisbergs dar.

Die Gewerkschaft warf der UGDA-Musikschule „fehlende Sozialkompetenz bezüglich der Personalführung“ vor. Nun eine Fortsetzung in der UGDA-Affäre. Gilles Lacour, stellvertretender Direktor der Musikschule, verlässt auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober die Schule.

Dies teilte die Schule Donnerstagmorgen offiziell in einer Pressemitteilung mit. Ob dies aber mit den aufgeworfenen Problemen zu tun hat, ist aber fraglich. Vor einiger Zeit soll Premierminister Bettel Lacour gefragt haben, in sein Kulturministerium zu wechseln. Dies sagte der Premierminister gestern Morgen im RTL-Morgeninterview.