Auch für Europolitiker sind die Champagner-Zeiten offensichtlich ganz endgültig vorbei, wie das Wort in seinem Artikel „Wer wir sind, was wir wollen und was wir noch unbedingt vor Pfingsten einkaufen müssen“ am Freitag eindrucksvoll suggerierte und neben das Juncker-Merkel/Juncker-Steinbrück-Gespräch über Informationsaustausch, Austeritätspolitik und effizientere Steuern (in einer fast schon unheimlichen farblichen Abstimmung zu Junckers Krawatte) heimischen Crémant bewarb. Weniger die Korken knallen als die Hüllen fallen lassen mussten indes Mutter und Tochter, die runde 190.000 Euro in der Unterwäsche nach Deutschland zu schleusen versuchten. Der besonders tragende Falle von Geldwäsche zeigt, wie bitter die Zeiten für den Fiskus geworden sind, versuchen die Menschen doch mittlerweile, ihr hart Platziertes um jeden Preis aus dem Land zu bringen. Wie gut aber, dass die deutschen Zollbeamten so gründlich nachschauten...

Hierzulande beschäftigt man sich derweil intensiv mit den ganz unerhörten Wetterbedingungen. Wie es aber von den Dächern kräht, thront pünktlich zu Pfingsten ein Esel über dem Diekircher Städtchen; bleibt das Wetter stur, braucht man sich also nicht zu wundern.