„Irgendjemand hat gestern anscheinend tatsächlich 500€ an mich gespendet. Heieiei, wer war das denn? Vielen Dank!! Ein „Mister X“. ....war das vielleicht euer Mister Xavier Bettel?!“. Wer da so im Facebook jubiliert ist kein geringerer als Patrick Klein, der Drohnenpilot, der jüngst bei Jauch den Luxemburger Premier zu Xavier Trinckgeld umtaufte. Der Glückspilz macht derzeit übrigens aus dem Urlaub in Griechenland mächtig Werbung für den Verkauf eines Stücks Pappe mit seinen Nachhilfestunden zu Bettel. Das Dings ist derzeit für 805 Euro auf eBay zu haben, los ging‘s bei einem Euro. Alles für den guten Zweck, versteht sich. Glücklich schätzen kann sich nach Ermessen des „Wort“-Chefschreibers indes die amtierende Koalition, dass die Konjunktur wieder anzieht. „Doch Glück allein ist ungenügend, um gesteckte Ziele zu erreichen. Zudem fällt das Glück bekanntlich vor allem den Tüchtigen in den Schoss“. Wie wahr. Auch dass die Regierenden tüchtigst ranklotzen müssen, um die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuholen und ihre Versprechen zu erfüllen. Besser, da auf Kompetenz und Ausdauer zu setzen und nicht - wie der „Wort“-Leitartikler erinnert - wie Napoleon bei der Musterung seiner Generäle lediglich zu fragen, ob diese Glück hätten. Sonst droht unweigerlich ein Waterloo.