CLAUDE KARGER

„Les pirates s’inquiètent des gourous“, titelte am Samtag der „Quotidien“. Tatsächlich will der Deputierte Marc Goergen von gleich drei Regierungsmitgliedern wissen: „Sinn déi zoustänneg Minister um Courant vun der Werbung an den Aktivitéiten, déi vun de ,Grands Voyants‘ ugebuede ginn?“ Die würden nämlich allerlei Wunderlösungen versprechen, von Telefonaten mit Geistern bis zur Beseitigung – über Nacht – von allerlei Problemen... Wahrscheinlich gibt es sogar welche, die Wahlprogramme verfassen? Auf jeden Fall sind wir der Piraten Meinung, dass die Regierung mal Niederlassungsgenehmigung und Qualifizierung von Monsieur Marabout und seinen wundersamen Kollegen unter die Lupe nehmen sollte. Wird Schmu festgestellt, geht’s zur Weiterbildung auf die „Kurrekurreduttinsel“. So heißt nämlich „Taka-Tuka-Land“ in der nun vorliegenden Übersetzung auf Luxemburgisch des dritten Abenteuers der legendären Pippi Langstrumpf. „Die Villa Kunterbunt heißt Villa Kuddelmuddel und die Zauberpille Krummelus wirkt vielleicht als Ziipi-Pëll, aber Pippi ist und bleibt natürlich Pippi“, weiß das „Wort“ zu berichten. Da sind wir mal beruhigt, „Pëppi“ würde der bärenstarken Piratentochter – Ahoi! - auch gar nicht stehen. Aber wo gibt’s eigentlich diese Zauberpillen? Wir fragen mal einen Guru.