PASCAL STEINWACHS

Da hat die Wochenrückblicklerin der Kardinalszeitung doch tatsächlich spitzgekriegt, dass der scheidende Wirtschaftsminister und Weltraum/Space-cake-Freak Etienne Schneider (ältere Leser werden sich vielleicht noch erinnern) seinem antretenden Nachfolger Franz Fayot (nicht zu verwechseln mit Hans und Franz) „einen Legobausatz“ geschenkt hat, „damit er sich sein eigenes Raumschiff basteln kann“, derweil Fayot Schneider - der wird sich bestimmt gefreut haben - ein Exemplar des Rifkin-Bestsellers zum „Green New Deal“ überreicht hat. Denn: „Als rüstiger Frührentner hat Schneider nämlich nun viel Zeit zum Lesen, vor allem weil er ja nirgends hinkommt, er hat ja kein Auto mehr“. Nur gut, dass das Bahn/Bus/Tram-Fahren bald gratis ist.

Der „Wort“-Leitartikler geht seinerseits noch einmal auf das Politdesaster in Thüringen ein, indem er die CSV ausdrücklich davor warnt, mit der adr ins Koalitionsbett zu steigen. Allein der jüngste adr-Ausrutscher auf Facebook, der „Flüchtlinge in bewährter Rattenfängermanier als Sündenböcke“ abstemple, stehe für eine Politik der „Stigmatisierung und Spaltung“ , die unvereinbar mit den Werten einer Volkspartei sei, die das „C“ im Parteinamen führe. Dem ist nichts hinzufügen...