LUXEMBURG
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Auch Luxemburg beteiligt sich am 3. April wieder am sogenannten TISPOL-Blitz-Marathon

Europa zieht bei der Verkehrssicherheit an einem Strang: Am 3. April steht die nächste Auflage des sogennanten Blitz-Marathon an, 25 europäische Länder gehen gemeinsam für 24 Stunden an den Start, auch Luxemburg - denn zu hohe Geschwindigkeit macht nicht an Ländergrenzen halt, wie es offiziell heißt. „Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!“ lautet der Slogan von TISPOL, dem europaweiten Polizei-Netzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. TISPOL steht für „Traffic Information System Police“. Dabei handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der Europäischen Union mit Hauptsitz in London.

Dieses europäische Verkehrspolizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Das Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten. TISPOL geht davon aus, dass die Verkehrsüberwachung und -ausbildung, wo immer zweckdienlich, einen bedeutenden Beitrag zur Verminderung der Zahl von Verkehrsunfallopfern leisten kann.

„Vision Zéro“

„Es ist gut, dass viele europäische Staaten bei dem Einsatz gegen Geschwindigkeitsunfälle mitmachen, natürlich auch Luxemburg, geht es doch darum mehr Sicherheit in den Verkehr zu bringen“, heißt es von André Schaack von der „Direction Opérations et Prévention“ der Luxemburger Polizei mit Blick auf die „Vision Zéro“, die Luxemburg ausgegeben hat. „Null Verkehrstote ist das Ziel. Schließlich kann es jeden treffen, ob schuldig oder eben auch unschuldig. Daher sind solche Aktionstage sehr sinnvoll, können doch Verkehrstote und schwere Verletzungen im Straßenverkehr verhindert werden“, so der offizielle Tenor.

Auf Twitter (@PoliceLux) unter #SpeedMarathon und auf der Facebookseite (Police Luxembourg) wird die Polizei über die Aktion berichten. Zwischen 13.00 und 14.00 besteht die Möglichkeit einer Frage-Antwort-Runde auf Facebook mit der Polizei in Person von André Schaack.