CLAUDE KARGER

„Sou wéi d‘Gretchen dem Goethe säi Faust gefrot huet, wéi hien et da wierklech mat der Relioun hält, misst d‘Dräierkoalitioun elo un de Fong vun de Problemer goen“, berichtet Radio 100,7 über ein Interview mit dem scheidenden Fraktionspräsidenten der Genossen, Alex Bodry, der einige heiße Eisen rumliegen sieht.

Zum Beispiel den Wohnungsbau und allerlei Steuerfragen.

Wenn aber der „Zement“ zwischen den Koalitionären stark genug sei, um die Erschütterungen in den Bereichen auszuhalten, dann habe Blau-Rot-Grün „e relative Boulevard“ vor sich, „vläicht esouguer iwwer déi nächst Wahlen eraus“. Dabei hat der Boss der größten Oppositionskraft - die ja keine „Krawallpartei“ sei aber auch kein „Deppenverein“ - auch noch Hilfe angeboten, diese schwierigen Probleme zu lösen.

Wenn es da mal am Ende nicht zu einer Vierer-Koalition und mehr kommt... Das wird wohl alles noch fies kuschelig.

Das „T“ verspricht sich jedenfalls viel von den thematischen Offensiven der CSV und titelte begeistert: „Bewahrer der Schöpfung“ melden sich zurück. Schließlich hätten sich die Christsozialen „seit jeher für Umwelt- und Klimaschutz eingesetzt“. Oh Gott!