CLAUDE KARGER

Bitter enttäuscht war am Samstag der Leitartikler des „Quotidien“. Da hatte der CSV-Oberhäuptling ihm versprochen, keine Dummheiten herauszuposaunen und kaum war der Schreiber ein paar Tage in Athen, war’s doch auch schon wieder passiert und das #RosaUniformenGate war perfekt. „Dr. Spautz und Mr. Trump“ sollte lieber mal eine grundlegende Debatte führen anstatt populistisch hausieren zu gehen und Nebelkerzen zu zünden, damit sich ja keiner an die Schnitzer der CSV-geführten Regierungen in den letzten 35 Jahren erinnert. „Il importe donc urgemment que votre ,club des seniors‘ procède aussi à une remise en question. Car le temps où les moutons suivaient aveuglément le ,berger‘ CSV est révolu!“, wettert es aus dem „Quotidien“. Als was „Dr. Spautz“ zu den Fastnachtspartys geht - Hirte, Schaf, Noch-nicht-erlegter-Bär, Oranger Mann aus dem Weißen Haus oder doch lieber „Kleeschen“ - wissen wir nicht genau, auf jeden Fall „hat der Exkurzzeitfamilienminister mit den zu groben Fingern fürs kleine Handy wohl das Rednerpult beim Bezirkskongress mit der Bütt bei einer Karnevalssitzung verwechselt“, findet das „Wort“ und rät zur Vorsicht: „Denn solange die dicke Frau singt, ist die Oper nicht zu Ende“. Aber wer ist bloss die vollschlanke Dame?