PASCAL STEINWACHS

Wie jedes Jahr um diese Zeit gastiert Noch-Kommissionschef Juncker auch diesmal wieder beim Stanglwirt in Tirol, wo er am heutigen Samstag den „Großen Tiroler Adler-Orden“ bekommen soll, was die FPÖ (das sind die Jungs und Mädels, die am liebsten auf Ibiza urlauben) jetzt als „Affront gegenüber der Tiroler Bevölkerung“ bezeichnet hat, da sie sich fragt, „für welche Verdienste Juncker diese hohe Tiroler Auszeichnung bekommt“. Die „Kronen-Zeitung“ erklärt ihrer Leserschaft dann auch, dass Juncker „vielen vielleicht eher wegen seiner außergewöhnlichen Bussi-Begrüßungen als den Taten für Tirol bekannt“ ist, derweil der Landeshauptmann von Tirol die Verleihung beim Stanglwirt rechtfertigt: „Ich kenne Jean-Claude Juncker schon aus seiner Zeit als Premierminister Luxemburgs - und damit sehr lange. Er kennt auch Tirol schon lange, schließlich verbringt er seit über zehn Jahren seinen Urlaub in unserem Land (...) Es war auch immer möglich, einen Termin bei Jean-Claude Juncker in Brüssel zu erhalten“. Deshalb das Fazit der „Kronen-Zeitung“: „Als fix darf angenommen werden, dass Juncker der „blaue Gegenwind“ (damit ist die FPÖ gemeint) kaum ju(n)cken wird und er die Verleihung in vollen Zügen genießen wird!“ Prost...