LUXEMBURG
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36. Auflage des „Festival des migrations, des cultures et de la citoyenneté“

Es ist ein großes Zusammenführen der Kulturen und Gesellschaften: Das „Comité de Liaison des Associations d’Etrangers“ (Clae) ist eine Plattform für Ausländerorganisationen in Luxemburg, die sich für die Gleichberechtigung aller Bewohner des Landes einsetzt. Das Komitee organisiert unter anderem interkulturelle Aktivitäten, Informationsveranstaltungen und andere Aktionen hinsichtlich sozialer und kultureller Vermittlung. So wie das „Festival des migrations, des cultures et de la citoyenneté“, das vom Komitee organisiert wird und unter dem Zeichen des Zusammenlebens steht.

Das Festival zeigt in der 36. Auflage wieder „die Diversität der Zivilgesellschaft und der Kulturen in Luxemburg. In den Gängen unserer Veranstaltung betont die assoziative Verpflichtung, die wir alle teilen, den Beitrag der vielen Kulturen in Luxemburg in der Zivilgesellschaft und zu einer gemeinsamen Zukunft“, heißt es da unter anderem von Jean Philippe Ruiz, dem Koordinator des Festivals.

Festival ist ein Gefäß für diese Geräusche der Welt

Genau das sei es auch, was vermittelt werden soll: Engagement, Solidarität und Teilnahme. „Denn wie können wir blind sein für Migrationswege, die sich vom Osten in den Westen des Mittelmeers, auf dem südamerikanischen Kontinent, von den armen Ländern in die armen Länder vervielfachen? Wie können wir für Wünsche nach Mauern taub sein, die sich vervielfältigen und das Zeichen einer verloren gegangenen Menschheit sind? Das Festival ist ein Gefäß für diese Geräusche der Welt, dieser sozialen Bewegungen, dieser Risiken der Unmenschlichkeit“, führte Ruiz weiter aus. Die Welt sei nicht in Unordnung, es seien ihre Ökonomien, die immer egoistischer werden und einer winzigen Minderheit Privilegien verleihen.

Jedes Jahr seien Hunderte von Stände vorhanden, die die entsprechende Vielfalt demonstrieren würden, so auch 2019, mit Präsentationen der nationalen Küche, „denn dies ist meine Geschichte, oder der Musik von einer der 30 Musikgruppe“, sagt Ruiz - neben einem weiteren Rahmenprogramm unter anderem mit politischen Debatten, wie auch Sosthène Lembella ausführte, so ArtsManif in der siebten Auflage oder auch der „Salon du livre et des cultures“ in der 19. Auflage. Und mit 30.000 Besuchern im letzten Jahr sei es ein Festival für das ganze Land, so Lembella - ein „wichtiges Fest für das Land und auch für das Clae“, ergänzte Ruiz. Und ein Festival, das ständig und jedes Jahr wachsen würde. Besonderes Highlight beim Festival sei am 1. März der Auftritt der Gruppen Leo Di Mola und Rui Almoli - Duda Andrade & Band sowie am 2. März am Abend Dren Abazi und des ZIG ZAG Orchesters. Um seine Erinnerung mitzuteilen, hatte die CLAE im vergangenen Jahr im Herzen des Festivals das Projekt „Je m’appelle“ ins Leben gerufen, in dem Vertreter, Aktivisten und ehrenamtliche Mitarbeiter eingeladen wurden, sich vorzustellen, über ihre Vereinigung zu sprechen, in der sie aktiv sind, und dies vor der Kamera. Nach dem Erfolg dieser Initiative beabsichtigt Clae, diesen Ansatz während der 36. Ausgabe des Festivals auszuweiten. Am Samstag, dem 2. März, und am Sonntag, dem 3. März, kann so von 14.00 bis 18.00 am Aufbau dieses „mémoire associative collective“ mitgewirkt werden.


Das Festival findet vom 1. März bis 3. März in der Luxepo TheBox statt;
Öffnungszeiten Freitag 18.00 bis 1.30; Samstag 12.00 bis 2.00; Sonntag 12.00 bis 20.00