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Mainstreet in Bridel feiert die offizielle Inauguration

Joe Schmit und Jérôme Raison zählen zwar beide erst 33 Jahre, führen in Bridel aber schon drei Firmen mit mehr als einem Dutzend Mitarbeitern: Die Immobilienagentur Mainstreet Real Estate für den Kauf und Verkauf von Immobilien, die Main Street Renovation für Renovierung und Gebäudesanierungen sowie Mainstreet Materials für den Einkauf des Baumaterials.

Morgen ist der offizielle Startschuss für die Mainstreet Group, aber die Unternehmen arbeiten schon?

Joe Schmit Ja, eigentlich haben wir die Gruppe schon im Februar 2014 gegründet, und seitdem sind wir aktiv, wir hatten aber bislang noch nicht die Gelegenheit, eine kleine, offizielle Eröffnung zu feiern, was wir nun am morgigen Donnerstag nachholen wollen.

Wie kamen Sie auf die Idee, das Unternehmen zu gründen?

Jérôme Raison Der Grundstein zur Unternehmensgründung wurde von uns beiden eigentlich schon auf der Universität Innsbruck gelegt, wo wir beide zusammen Betriebswirtschaft studierten. Anschließend hatte jeder seine eigenen Erfahrungen in der Branche gesammelt, bis endlich die Idee kam, uns zusammen selbständig zu machen.

Und den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen fiel Ihnen nicht schwer?

Schmit Nein, eigentlich gar nicht. Wir waren beide sehr davon überzeugt, dass wir den Schritt wagen möchten. Und auch wenn es immer Risiken oder Hindernisse gibt, die man überwinden muss, hatten wir trotzdem keine Angst davor, den Schritt zu tun.

Was für Hindernisse meinen Sie?

Schmit Wir haben die Firmengründung komplett selbst finanziert. Die größte Schwierigkeit für jemanden, der ein eigenes Unternehmen gründet, ist sicherlich stets die Finanzierung der Idee.

Je professioneller man das ganze aufbauen möchte, umso kostenintensiver ist es. Die Finanzierung zu planen und aufzubringen ist für jemanden, der eine Firma gründet, die erste und nicht immer ganz leichte Aufgabe. Das gehört, glaube ich, aber immer zur ersten Schwierigkeit, die von einem Firmengründer gemeistert werden muss.

Und wie sieht es mit dem Immobilienmarkt in Luxemburg aus?

Schmit Der Immobilienmarkt ist sehr umkämpft, aber jeder, der professionell arbeitet, findet seinen Platz in diesem Markt, das gilt auch für die Gebäuderenovierung. Auch da gibt es viel Konkurrenz, aber wenn man das gewissenhaft macht und professionell angeht, findet man seine Position.

Und jetzt nach über einem Jahr, was ist Ihr Fazit?

Schmit Also um jetzt so etwas wie ein wirkliches Fazit zu ziehen, dazu ist es sicherlich noch zu früh. Aber insgesamt kann man sagen, dass das ganze sehr gut anlief. Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf und sehen, wie wir jeden Tag das Vertrauen neuer Kunden gewinnen, und das macht natürlich jede Menge Spaß.

Raison Das Vertrauen der Kunden gewinnt man nur durch professionelle Arbeit und Leistung, und da wir bislang auch nicht viel Werbung machten, haben wir nur durch die guten Erfahrungen, die die Kunden mit uns machten und dann von Mund zu Mund weitergaben, neue hinzugewonnen. Das bedeutet natürlich, dass unsere Tage nach wie vor doch recht lang sind und sogar länger werden, je größer die Firma wird.
Würden Sie auf der Gemeinde arbeiten, hätten Sie sicher früher frei?

(Beide lachen) Schmit Das stimmt wahrscheinlich, aber unsere Motivation ist auch eine andere.