LUXEMBURG-GRUND
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Erste „Konscht am Gronn“-Ausstellung des Jahres 2014

Unter einem (fast) wolkenlosen Himmel konnten nationale und internationale Kunstschaffende gestern Morgen ihre Stände im hauptstädtischen Viertel Grund aufrichten. Für die erste Auflage des „Konscht am Gronn“ im Jahre 2014 hatte sich nämlich trockenes Frühlingswetter mit milden Temperaturen angekündigt, was den Veranstaltern - die Vereinigung „Konscht am Gronn“, die von der Stadt Luxemburg unterstützt wird - mehr als Recht sein konnte. Das Herz der größten Freiluft-Galerie der Hauptstadt , die bis Oktober jeden ersten Sonntag im Monat organisiert wird, bildet die zweispurige Autobrücke über der Alzette im Viertel Grund. Auf und neben dem Bauwerk präsentieren Künstler ihre Werke und bieten diese feil. Obwohl die neunte Ausgabe erst gestern begonnen hat, schielen die Veranstalter schon auf die Jubiläumausgabe im kommenden Jahr. Man habe bei der Stadt Luxemburg, um 2015 mehr Platz für die Aussteller zur Verfügung gestellt zu bekommen, diese Anfrage sei sehr positiv aufgenommen worden, erklärte Viviane Briscolini vom Organisation Komitee.

Keine Änderung des Konzeptes

Am Erfolgskonzept dieses Gratisevents wurde nichts geändert: Zwischen 10.00 und 18.00 stellen über 30 Künstler aus, während Musiker von den unterschiedlichsten musikalischen Ufern ihr Können zum Besten geben. Gemälde, Glasmalereien, Keramikgefäße, Fotografien sind nur einige der Objekte, die Kunstliebhaber und Sammler in der Unterstadt finden. Neben den Anfragen lokaler Künstler und Kunstschaffenden aus der Großregion bekomme man auch vermehrt Post von Interessenten, die nicht unbedingt vor den Türen des Großherzogtums leben würde, erklärt Briscoli dem „Journal“ gegenüber. „ Konscht am Gronn“ legt auf jeden Fall Wert darauf, den Besuchern jeden Monat neue Künstler zu präsentieren, um somit den Wiederholungseffekt zu vermeiden.

Dass sich die Organisatoren für die nächstjährige Jubiläumsausgabe ein paar Überraschungen einfallen lassen werden, versteht sich von selbst. Was genau das sei wird, konnte Viviane Briscolini noch nicht sagen: „Wir setzen uns in den kommenden Wochen zusammen, um Ideen zu sammeln“.