LUXEMBURG
LJ MIT JENNY DEDERICHS

Soziokulturelles Zentrum „Prabbeli“ präsentiert neues „Corporate Design“

Der Kulturveranstalter „Prabbeli“ in Wiltz setzt in Zukunft auf smarte Formen: Nicht nur mit dem neuen „Corporate Design“ und der neuen puristisch angehauchten Webseite, sondern auch im Kulturprogramm der Saison von März bis Juni 2018, das mit frischen Veranstaltungsreihen wie den „Brandbau Sessions“ sicherlich auch neue Publikumskreise anziehen wird.

„The Big C“

Allgegenwärtig schwebt ein Symbol, das an den Buchstaben „C“ erinnert, in den Kommunikationen des „Prabbeli“: Es suggeriert die Zugehörigkeit des Kulturveranstalters zum großen Bruder „Cooperations“, ein etabliertes soziokulturelles „non-profit“ Unternehmen und zugleich geschützte Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Wiltz. Mit dem charmanten C-Symbol und dem Slogan „Prabbeli - operated by Cooperations“ verdeutlicht der Kulturveranstalter durch sein neues „Corporate Design“ seine Zugehörigkeit und schafft es zugleich gekonnt, nicht von den Kultur-events abzulenken. Denn diese Botschaft steht fortan im Mittelpunkt: „Prabbeli“ will und wird sich in Zukunft stärker als Marke positionieren.

In Symbiose mit der Ideologie des „Corporate Design“ rückt auch die neue Webseite prabbeli.lu die Kulturveranstaltungen in ein ganz neues Licht. „Der große Vorteil der neuen Webseite gegenüber der vorherigen besteht darin, dass wir nun deutlich zu verstehen geben, wer hinter diesen Kulturveranstaltungen steckt“, sagt Programmkoordinator Marc Scheer. „Auch wenn ‚Prabbeli‘ ein dezentraler Kulturveranstalter ist, möchten wir den Events ein klares Gesicht, eine deutliche Zugehörigkeit, mit auf den Weg geben“, sagt Marc Scheer weiter. Der gesamte Webauftritt wirkt puristisch, elegant und vor allem äußerst bedienungsfreundlich. Fortan kann der Kunde seine Tickets online kaufen - ob auf dem Rechner daheim, auf dem Tablet oder Smartphone. Wer rund um die Kulturhighlights stets auf dem Laufenden bleiben möchte, kann auf der Webseite den Online-Newsletter direkt abonnieren.

Was geht?!

Mehr als 32 Events aus den Bereichen Musik, Theater, Kabarett, Workshop, Kinderkino und Tanz hat sich der Veranstalter „Prabbeli“ in der neuen Kultursaison von März bis Juni auf die Fahnen geschrieben. Und steckt bereits mitten drin: Vor zwei Wochen hatten die charmant-skurrilen Ausnahmemagier Siegfried & Joy aus Berlin vor vollem Haus die Bühne des Brandbaus mit ihrer unkonventionellen Zaubershow bespielt. Zauberhaft ging’s auch weiter: Vergangenen Samstag präsentierte das „Prabbeli“ Marly Marques aus Luxemburg, die dem Fado im Quintett mit jazzig-bluesigen Klängen neue Horizonte erschloss. Auch dieses Mal war der Brandbau bis auf den letzten Platz gefüllt - ein verheißungsvoller Saisonstart. Der Brandbau, die wohl kultigste „Event-Location“ im „Éisleck“, ist erst Ende 2017 von „Prabbeli“ übernommen und eröffnet worden.

Gleich ins Auge geht die neue Konzertreihe „Brandbau Sessions“, die mit musikalischen Entdeckungsreisen auf die Erschließung neuer Publikumskreise setzt. „Es geht im Grunde darum, den Menschen aus dem ländlichen Raum, alternative Musikgenres in einem großstädtischen Club-ambiente anzubieten. Für Konzertformate dieser Art müssten die Leute ansonsten nach Luxemburg Stadt oder Lüttich fahren“, sagt Marc Scheer, verantwortlich für das Kulturprogramm des „Prabbeli“. So rocken am 7. April „Spirit Valley“ („Psychedelic Rock“) aus Australien und „Ice In My Eyes“ (Indie-Pop) aus Luxemburg die Bühne. Liebhaber unkonventioneller Violinmusik sollten sich jetzt schon den Auftritt von Hannah Epperson am 2. Juni bei den „Brandbau Sessions“ vormerken: Die 30-jährige Kanadierin verzaubert die Zuhörer mit ihrer Engelsstimme, einem Looppedal und zarten Geigenklängen. Den Auftakt des Abends gestaltet der Cellist André Mergenthaler aus Luxemburg - auch seine Streicherklänge sind mit „Live-Electronic“ gepaart.

Wer klassische Musik liebt, wird die neue Veranstaltungsreihe „Piano Day“ ins Herz schließen. So wird der luxemburgische Pianist David Ianni am 28. März um 20.00 eigene Kompositionen vorstellen. Das zweite Konzert im Rahmen des „Piano Day“ wird der in München lebende Pianist Carlos Cipa am 31. März um 20.00 geben. Seine Kompositionen sind inspiriert von klassischer sowie zeitgenössischer Musik, Indie und Electro. Mit der neuen Eventreihe „Kannerkino“ wurde auch an die jüngsten Kulturteilnehmer gedacht - der Großteil aller Filme wird in luxemburgischer Sprache gezeigt.


Alle Infos und Online-Tickets zu den

Veranstaltungen von März bis Juni 2018

finden Sie auf prabbeli.lu