Roby Goebbels tritt zwar (altersbedingt) nicht mehr für den Europawahlkampf an, aber auf die Pauke hauen - und das verbindet ihn mit seiner europaparlamentarischen Mitkämpferin, Fräulein Lulling - kann er immer noch wie ein Jüngling. Und trotzdem ist auch bei Roby inzwischen eine gewisse Altersmilde festzustellen, hätte er doch früher nie und nimmer einen Grünen gelobt. So dieser Tage aber tatsächlich in einer „freien Tribüne“ im Tageblatt“ geschehen, die dann auch passenderweise mit „Lob für einen Grünen“ überschriftet war und die „Monkeler“-Genehmigung des „Asterix aus Beckerich“ (Camile Gira) zum Inhalt hat. Mit seiner Forderung nach Staatssekretären habe Grünen-Chef Bausch nämlich einen Hintergedanken gehabt: „Er benötigte jemanden, der ihm die Drecksarbeit abnimmt“; die „nicht direkt gewählte Carole Dieschbourg“ sei indes nur als „Quotenfrau“ zu betrachten.

Kein Quotenmann, sondern ein waschechter Banker- und auch noch Gutmann ist hingegen BIL-Chef François Pauly, denn der ist der Meinung, „dass den Mitarbeitern der BIL mittags ein gutes Essen vorgesetzt werden muss“, wie er gestern dem „T“ verriet. Und: „Gegessen wird bei Tageslicht und bei großer Auswahl“. Da muss sich im „Journal“ aber noch so einiges ändern...