LUXEMBURG
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Erste Bio-Milch der BIOG-Milchbauern in Rollingen kommt auf den Markt

Seit Abschaffung der EU-Milchquote vor drei Jahren hat sich der Milchmarkt erheblich verändert. Dank der enormen Nachfrage nach Bio-Milch und entsprechend guter Erzeugerpreise haben in ganz Europa Milchbauern auf eine biologische Wirtschaftsweise umgestellt, auch hier. Zwei Jahre nach ihrer Umstellung auf Produktionsbedingungen, die den Anforderungen der biologischen Milchwirtschaft entsprechen, kommt nun die erste Bio-Milch dieser Betriebe auf den Markt.

Von der transparenten regionalen Herkunft aus heimischen Bio-Höfen bis zur ursprünglichen, nuancenreichen Geschmacksqualität bietet das „Original“ der luxemburgischen Bio-Milchproduktion aufgeklärten Verbraucherinnen und Verbrauchern somit alles, was man von einem echten Lebens-Mittel erwarten kann und soll - alles frisch aus der „BIOG-Molkerei zu Käerjeng“.

Begegnung zwischen Bauern und Kunden

Eine eigene Kampagne soll BIOG-Milchproduzenten und Konsumenten nun näher zueinander bringen, und zwar auf dem Wege attraktiver Begegnungen am Einkaufsort, aber auch in den Produktionsstätten, also auf den Höfen der BIOG-Milchbauern. Jeder von ihnen wird dabei begleitet von einer „blauen Kuh“, die die Milchkuhherde des jeweiligen Hofes repräsentiert. Vor allem sollen die Verbraucher aus erster Hand darüber informiert werden, wo und wie die BIOG-Milch produziert wird, welche Produkte das BIOG-Molkereisortiment mittlerweile umfasst, und wo man diese kaufen kann. Den Startschuss der Kampagne gab gestern eine Pressekonferenz, bei der neben dem Geschäftsführer der BIOG-Molkerei Volker Manz auch die BIOG-Milchbauern mit ihrer persönlichen „blauen Kuh“ anwesend waren. Im Rahmen dieses Termins wurden auch die Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb „#blokou“ näher erklärt. Mit diesem Spiel wollen alle gemeinsam - die BIOG-Genossenschaft und ihre Milchbauern, die BIOG-Molkerei und die teilnehmenden Verbraucher - erreichen, dass sich für jeden interessierten Kunden die Verfügbarkeit von BIOG-Milch in „seinen“ Läden und Supermärkten verbessert. Den Teilnehmern winkt dann auch in den nächsten sechs Wochen jeweils ein Preis in Gestalt eines Bio-Geschenkkorbs.