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Angry Birds 2:Die Schweinejagd geht in die nächste Runde

Als Rovio Entertainment 2009 Angry Birds erstmals veröffentlichte, hätten die Entwickler den derartigen Erfolg des Spiels wohl kaum erwartet. Mit Angry Birds 2 ist nun bereits das 15. Spiel der Reihe erschienen. Scheinbar sind die Leute noch immer nicht müde vom Konzept, das immer ähnlich bleibt, denn bereits eine Woche nach dem Erscheinen wurde das Spiel bereits 20 Millionen Mal heruntergeladen und führte die Liste der meistgedownloadeten Spiele in über 100 Ländern an.

Doch Angry Birds ist nicht mehr nur eine bloße Spielereihe, es ist mittlerweile eine riesige Franchise. Neben Plüschtieren und Spielzeugen gibt es inzwischen auch Beauty-Artikel, Esswaren und Getränke, die auf der Franchise basieren. Doch das ist noch alles harmlos, denn es gibt sogar eine Fernsehserie zu Angry Birds und ein Spielfilm ist für 2016 angekündigt. Aber haltet Euch fest: Es existieren sogar Freizeitpärke, die Angry Birds nachempfunden sind. Der am nächsten befindet sich in Finnland.

Grafik erneuert, leicht verändertes Konzept

Wieso der 15. Ableger der Spieleserie Angry Birds 2 heißt? Das liegt wohl vor allem daran, dass die Grafik stark erneuert und das Spielkonzept leicht verändert wurde. Das Prinzip bleibt das Gleiche: Mit einer Schleuder muss man Vögel auf Schweine schießen, um diese zu vernichten. Wieso? Die Schweine haben die Eier der Vögel gestohlen, um sie zu kochen. Das lassen sich die Vögel natürlich nicht gefallen.

Die wohl größte Änderung ist, dass man selbst die Reihenfolge auswählen kann, in der die Vögel geschossen werden. Da es verschiedene Arten von Vögeln mit jeweils anderen Spezialfähigkeiten gibt, kann dies den entscheidenden Unterschied machen. Zudem sind die Level in mehrere Unterlevel eingeteilt, welche alle bewältigt werden müssen, um den Level zu schaffen. Wenn man genug Punkte bekommt - unter anderem durch das Vernichten von Schweinen oder das Zerstören von Objekten - erhält man zusätzliche Vögel, um den Level zu meistern.

Irgendwie doch das Gleiche

Obwohl das Konzept geringfügig verändert wurde, sind die Änderungen nicht bahnbrechend. Entweder man mag Angry Birds oder eben nicht. Als Liebhaber der Serie erfreut man sich auf jeden Fall an der schönen Grafik und am passenden Sound. Dass man durch das eigene Auswählen der Reihenfolge taktischer vorgehen kann, dürfte das Spiel für den einen oder anderen etwas interessanter gestalten.

Anders als beim Vorgänger können die Level nicht unendlich oft ohne Begrenzung durchgespielt werden, sondern man verbraucht bei jedem Scheitern ein Versuch. Maximal kann man fünf Versuche haben, wobei ein Versuch im halbstündigen Takt aufgeladen wird. Reicht einem das nicht, kann man für echtes Geld weitere Versuche kaufen. Das Spiel selbst ist gratis und kann für iOS und Android in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden.