LUXEMBURG
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Automobilclub legt Jahresbilanz vor und tritt Pendlernetzwerk „Ride2Go“ bei

Der Automobilclub du Luxembourg hat auf seiner ordentlichen Hauptversammlung am 21. Mai 2019 seinen Tätigkeitsbericht für 2018 vorgelegt. Die Zahlen und die Entwicklung seiner Dienstleistungsposition würden den Automobilclub als einen der wichtigsten Akteure Luxemburgs im Bereich der Mobilität ausweisen, wie es offiziell heißt.

Dies deshalb, da der Club eine breite Palette von Dienstleistungen anbiete, die er selbst organisiert und bei denen er innovative Partner zurückgreifen kann, um sein Angebot zu vervollständigen. Im Jahr 2018 wurde das Leistungsangebot so um neue Dienstleistungen erweitert.

Da sich die Fahrzeugnutzung ändert, hat sich der ACL einer europäischen Fahrgemeinschaftsinitiative angeschlossen, die von verschiedenen Automobilclubs durchgeführt wird, dem „Ride2Go“. Europäische Automobilclubs haben sich zusammengeschlossen um ein gemeinsames, länderübergreifendes Pendlernetz in Luxemburg, der Schweiz, Deutschland und Frankreich zu starten. Ziel der Initiative ist es, Berufspendlern, die meist allein im Auto unterwegs sind, unkompliziert die Bildung von Fahrgemeinschaften zu ermöglichen. Dadurch werden die Straßen entlastet, zusätzliche Parkräume geschaffen und die Abgasemissionen reduziert. Alle vier Clubs greifen auf eine einheitliche, europaweite Datenbank zu. Die Nutzung des Pendlernetzes ist für jeden - sei es als Anbieter oder Mitfahrer - möglich, auch ohne Mitgliedschaft in einem Automobilclub. Mitglieder eines Automobilclubs können die Mitgliedschaft allerdings angeben, wenn sie sich als Fahrer anbieten, denn dies erweist sich als zusätzliche Sicherheit, dass im Fall eines Problems auf der Strecke der jeweilige Automobilclub immerzu für Hilfe sorgt.

Was die Pannenhilfe angeht, so hat der ACL insbesondere den Grundsatz der „Hilfe am Telefon“, d.h. Fernunterstützung. Einige Fehler können ganz einfach behoben werden. Deshalb habe man im Call Center-Team mehrere Mechaniker, die quasi über Ferndiagnose eine helfende Hand reichen können, ohne dass ein Ausrücken erforderlich ist.

Die im Jahr 2018 gestarteten, entwickelten oder durchgeführten Projekte beweisen es: „Die Mobilität von morgen hat bereits begonnen“, so der ACL. Seit April 2019 bietet die ACL „Bike Assistance“ an, eine Hilfe, die an die Bedürfnisse der Kunden angepasst ist.