SAARBRÜCKEN
CHRISTIAN SPIELMANN

Das 39. Filmfestival Max Ophüls Preis startet am kommenden Montag

Ein einziges Mal gewann ein luxemburgischer Film den Max Ophüls Preis: „Hochzäitsnuecht“ von Pol Cruchten im Jahr 1993. „Eng näi Zäit“ von Christophe Wagner war 2015 der letzte Film, der im Wettbewerb Spielfilm selektioniert war. Zwei luxemburgische Koproduktionen eröffneten das Festival in den letzten zwei Jahren: 2016 „Die Räuber“ von Pol Cruchten und Frank Hoffmann und 2017 „Die Nacht der 1000 Stunden“ von Virgil Widrich. Nun ist für die 39. Ausgabe des Saarbrücker Filmfestivals Max Ophüls Preis, das vom 22. bis zum 28. Januar stattfinden wird, Govinda Van Maeles „Gutland“ für den Hauptwettbewerb Spielfilm ausgewählt worden.

Eröffnung und Ehrenpreis

Das Festival wird am 22. Januar mit der Premiere von „Der Hauptmann“ eröffnet, im Beisein des Regisseurs Robert Schwentke. Regisseurin Doris Dörrie („Männer“, „Grüße aus Fukushima“) wird den siebten Ehrenpreis des Festivals für Verdienste um den jungen deutschsprachigen Film erhalten. Auch Mario Adorf wird das Festival besuchen, das ihm eine Retrospektive von vier Filmen widmet. Am Freitag, den 26. Januar, wird der 87-Jährige ab 19.30 im Kino „Camera Zwo“ über sein Leben erzählen, im Anschluss an die Vorführung des Films „Der letzte Mentsch“ (Anm. der Red.: dies ist kein Tippfehler).

Die Jury des Wettbewerbs Spielfilm besteht aus Monja Art, die letztes Jahr den Max Ophüls Preis erhielt, dem Cutter Andrew Bird, der Schauspielerin Susanne Bormann, der Produzentin Nicole Gerhards und dem Regisseur Christian Schwochow. Sie müssen sich unter 16 Beiträgen entscheiden. Neben dem Hauptwettbewerb gibt es noch die Kategorien mittellanger Film, Kurzfilm und Dokumentarfilm.

Der luxemburgische Beitrag „Gutland“ ist eine Produktion von „Les Films Fauves“, und die Hauptrollen spielen Frederick Lau, Vicky Krieps und Marco Lorenzini.

Am Samstag, den 27. Januar, wird die Preisverleihung im E-Werk in Saarbrücken ab 19.30 stattfinden und danach die große Filmparty.


Alle Informationen zum Programm unter www.max-ophuels-preis.de